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SWD powervolleys Düren: Nichts zugelassen gegen Karlsruhe

Nicht zu stoppen: Kyle Paulson langt im Angriff gegen Karlsruhe hin. Foto: powervolleys

Nicht zu stoppen: Kyle Paulson langt im Angriff gegen Karlsruhe hin. Foto: powervolleys

In der Volleyball Bundesliga fahren die SWD powervolleys Düren einen wichtigen Heimsieg ein. Mit 3:0 schlagen sie die Baden Volleys SSC Karlsruhe. Damit nehmen sie Revanche für die bittere 2:3-Niederlage im Hinspiel. 25:17, 25:17, 26:24 lauteten die Satzergebnisse vor 2100 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Die drei Punkte waren wichtig, denn der Viertplatzierte VfB Friedrichshafen ließ im parallelen Spiel gegen Ludwigsburg ebenfalls nichts anbrennen und bleibt Düren mit drei Punkten Rückstand auf den Fersen.

Zwei starke Sätze

Dürens Trainer Christophe Achten zog ein positives Fazit. „Wir haben drei Punkte geholt und in den ersten zwei Sätzen sehr konzentriert und konsequent gespielt.“ Damit deutete er die Kritik an, die er hinzufügen wollte: „Im dritten Satz haben wir unsere Chancen nicht mehr konsequent genug genutzt und Karlsruhe hat gut dagegengehalten. Wir haben trotzdem 3:0 gewonnen. Jetzt haben wir Zeit, im Training an unserem Spiel zu arbeiten.“ Am kommenden Wochenende sind die SWD powervolleys aufgrund des Pokalfinales spielfrei. Weiter geht es am 8. März in Ludwigsburg.

Düren beschleunigt, Karlsruhe kann nicht folgen

Schwankend angefangen, danach konsequent durchgestartet: So verlief Dürens erster Satz. Nach einer schnellen 3:1-Führung dämpfte Karlsruhe den Dürener Schwung mit zwei Assen und einem starken Gegenangriff. Die Gäste führten 8:5, Düren musste was ändern. Das tat die Mannschaft auch. Kyle Paulson servierte ein Ass zum 8:9-Anschluss, Jordan Canham schlug stark auf und verwertete die anschließende Chance mit einem Angriff zum 9:9. Danach war Düren im Tritt und die Gäste völlig raus. Zwei starke Serien mit taktischen Aufschlägen von Petteri Tyynismaa und Joris Berkhout hebelten die Gäste komplett aus. Von 11:11 zog Düren auf 21:13 davon, setzte dabei etliche spektakuläre Blockpunkte in Person von Robin Baghdady oder Gegenangriffe über Jordan Canham und Zac Hutcheson. Der Satz war schnell entschieden.

Blitzstart in Satz zwei

Und Düren blieb konsequent, während es für die Gäste noch schlimmer kam. Mit einer Serie von Gegenangriffen über Zac Hutcheson, Robin Baghdady und vor allem Jordan Canham waren die SWD powervolleys schnell weg auf 8:1. Den ersten Wirkungstreffer setzten die Gäste mit einem Block zum 6:12. Bei diesem Abstand blieb es ungefähr: Die Gäste konnten mal um einen Punkt verkürzen, mal zog Düren kurzfristig an. Zum 18:10 blockte Jordan Canham, zum 19:10 stopfte Kyle Paulson das Spielgerät humorlos ins gegnerische Feld. Der zweite Satz endete wie der erste: 25:17 für Düren.

Chancen liegengelassen

Nach der Pause fingen sich die Gäste und Düren musste arbeiten. Bis zum 7:7 waren die Teams auf Augenhöhe, dann erzwangen die SWD powervolleys zwei Fehler der Gäste und führten 9:7. Beim Stand von 14:13 nutzte Düren eine Chance im Gegenangriff nicht, was sich schnell rächte. Denn die Gäste machten das anschließend besser und glichen zum 14:14 aus. Beim 15:15 nutzte Düren die nächste Punktchance nicht, genau wie beim 17:16- Die Gäste spielten jetzt stabiler und blieben auf Augenhöhe. Die brach Zac Hutcheson mit einem Blockpunkt zum 19:17. Danach erzwang Düren einen Karlsruher Angriffsfehler mit guter Abwehrarbeit und führte 20:17. Die Führung schmolz postwendend auf 20:19, weil Karlsruhe die nächste Punktchance konsequent nutzte. Zum 21:21 legten sie in gleicher Manier und mit starker Abwehrarbeit nach. Kopf an Kopf gingen die Teams jetzt in die Verlängerung, die allerdings nicht lange währte. Robin Baghdady beendete das Spiel mit einem Ass zum 26:24.

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