Petteri Tyynismaa (l.) und Siebe Korenblek suchen neue Herausforderungen. Fotos: Justus Stegemann
Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren stellt den Mittelblock neu auf. Der einzige Spieler aus dem Kader der Saison 2025/26, der in der neuen Saison weiterhin als Mittelblocker für Düren aufläuft, ist Philipp Lauter. Der 24-Jährige hatte seinen Vertrag bereits vorzeitig verlängert. Kyle Paulson gehört in der kommenden Saison weiterhin den SWD powervolleys an, wechselt aber in den Außenangriff. Nicht mehr dabei sind Siebe Korenblek (Niederlande) und Petteri Tyynismaa (Finnland).
Frankreich und Japan
Siebe Korenblek wechselt nach Frankreich, Petteri Tyynismaa zieht es nach Japan. „Beide Spieler haben viel Interesse geweckt. Das ist der Gang der Dinge bei jungen Spielern, die offensichtlich besser geworden sind“, sagt Geschäftsführer Tomas Kocian-Falkenbach. „Wir drücken beiden für die Zukunft fest die Daumen und danken ihnen für ihren starken Beitrag.“
Ein Highlight-Spieler
Siebe Korenblek hat insgesamt drei Jahre für die SWD powervolleys gespielt und hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt von einem Rohdiamanten zu einem der besten Mittelblocker der Liga. Der Niederländer war mit 2,15 Metern nicht nur der größte Spieler der Liga, sondern überzeugte auch mit beeindruckender Handlungshöhe in Angriff und Block. Zudem war er immer weiter in die Rolle eines emotionalen Anführers gewachsen. Seine Aktionen schafften es regelmäßig in die Highlight-Videos der Liga.
Mittelblock schnell neu besetzen
Petteri Tyynismaa war im vergangenen Sommer nach Düren gekommen. Kurz zuvor hatte er mit seinem Blockspiel bei der Weltmeisterschaft viele Blicke auf sich gezogen. In der Bundesliga konnte er sich im Verlauf der Saison weiter steigern.
Die SWD powervolleys sind angesichts der bereits länger absehbaren Abgänge nicht untätig geblieben und sind zuversichtlich, den Mittelblock für die neue Saison bald schließen zu können.