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SWD powervolleys Düren: 3:0 gegen wehrhafte Warnemünder

Tobias Hosch muss sich im Zuspiel strecken. Das hat er gegen Warnemünde mit viel Erfolg getan. Foto: www.jd-photoart.de

Tobias Hosch muss sich im Zuspiel strecken. Das hat er gegen Warnemünde mit viel Erfolg getan. Foto: www.jd-photoart.de

Die SWD powervolleys Düren gewinnen auch ihr viertes Spiel in der Volleyball Bundesliga mit 3:0. Mit 25:22, 25:18 und 25:22 schlagen sie einen kämpferischen SV Warnemünde in der Arena Kreis Düren. Trainer Christophe Achten hatte rotiert und Tobias Hosch von Beginn an im Zuspiel eingesetzt. Der zahlte das Vertrauen zurück: Seine Angreifer verwandelten insgesamt 57 Prozent ihrer Chancen direkt. „Wenn deine Angreifer eine solche Quote haben, dann hast du als Zuspieler viel richtig gemacht“, lobte Christophe Achten.

Ruhig geblieben; mit Erfolg

Ein weiteres Kompliment galt dem gesamten Team. Warnemünde hatte die SWD powervolleys immer wieder mit unangenehmen Flatteraufschlägen unter Druck gesetzt. „Wir sind ruhig geblieben, haben umgestellt und hatten damit Erfolg“, sagte Christophe Achten.
Die Gäste hielten im ersten Satz mit unerschütterlich guter Laune, fiesen Flatteraufschlägen und viel Mut dagegen. Zur Satzmitte führten sie mit zwei Punkten. Dann erhöhte Jordan Canham den Druck im Aufschlag und brachte den Spielaufbau der Gäste aus dem Takt. Das gab seinen Mitspielern Zeit, den Block zu stellen. Düren ging mit 19:17 in Führung, ein Fehler der Gäste brachte das 21:18. Den Drei-Punkte-Vorsprung hielten die SWD powervolleys bis zum Satzende.

Robin Baghdady mit Wirkungstreffern

Die Gäste ließen sich davon nicht beirren. Mit ihren Flatteraufschlägen erspielten sie sich im zweiten Satz eine 8:6-Führung. Diesmal antwortete Marcin Ernastowicz mit einem Ass zum 9:8 für Düren. Die nächsten Wirkungstreffer von der Aufschlaglinie landete Robin Baghdady. Er bereitete drei Punkte vor und legte ein Ass zum 16:11 sowie einen Netzroller zum 17:11 nach. Warnemünde kämpfte weiter, doch die SWD powervolleys ließen die Gäste nicht mehr zurück in den Satz.

Punkte aus schwerer Position

Nach der Satzpause blieb Düren konsequent. Warnemünde wehrte sich weiter mutig, ging diesmal aber nicht in Führung. Zunächst blieb der Satz eng. Zum 14:11 nutzte der eingewechselte Paul Nusterer seine 2,10 Meter Körpergröße und versenkte den Ball trotz schlechter Position im Warnemünder Feld. Robin Baghdady punktete im Gegenangriff, dann traf Paul Nusterer erneut mit einem schwierigen Angriff aus der Tiefe des eigenen Feldes.
Düren führte 16:12, doch Warnemündes Widerstand war noch nicht gebrochen. Nach einem Block der Gäste und einem Fehler der Gastgeber stand es nur noch 23:21. Die SWD powervolleys brachten aber auch diesen Satz nach Hause: Robin Baghdady verwandelte aus dem Hinterfeld den ersten Matchball.

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