- Sarah Eichhorn-Maischberger verstärkt seit 15. Juni 2026 die Geschäftsführung und führt Carl Eichhorn KG in sechster Generation
- Der Generationenwechsel erfolgt schrittweise und sichert Kontinuität sowie eine langfristige Unternehmensnachfolge
- Vater Hellmuth Eichhorn bleibt vorläufig ebenfalls in der Geschäftsführung
Das Familienunternehmen Carl Eichhorn KG Wellpappenwerke setzt auf Kontinuität: Seit 15. Juni 2026 ist Sarah Eichhorn-Maischberger Mitglied der Geschäftsführung und führt die 171-jährige Unternehmensgeschichte gemeinsam mit ihrem Vater Hellmuth Eichhorn in fünfter und sechster Generation weiter. Mit ihrem Eintritt beginnt eine langfristig geplante Nachfolgeregelung; die Übergabe erfolgt schrittweise und zukunftsorientiert. Neben den beiden Familienmitgliedern bleiben Martin Keirath und Jorge Grabmaier auch weiterhin in der Geschäftsführung des Wellpappenproduzenten.
„Nach einigen Jahren in der freien Wirtschaft ist jetzt der richtige Zeitpunkt, in unser Familienunternehmen einzusteigen“, erklärt Sarah Eichhorn-Maischberger. Der 31-jährigen und ihrem Vater waren wichtig, dass sie zunächst ihren eigenen beruflichen Weg geht und Erfahrungen außerhalb des Familienunternehmens sammelt. Nach ihrem BWL-Studium an der Universität Mannheim und der Ludwig-Maximilians-Universität München war Eichhorn-Maischberger in einer Unternehmensberatung tätig und begleitete Unternehmen unterschiedlichster Branchen – vom Start-up bis zum DAX-Konzern – insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Marketing.
„Ich freue mich auf die abwechslungsreichen Aufgaben, die damit verbundene Verantwortung und darauf, unsere Familientradition fortzuführen. Gemeinsam mit unserem Team möchte ich die Zukunft von Carl Eichhorn gestalten und so langfristig dafür sorgen, dass Carl Eichhorn ein sicherer Arbeitgeber für unsere Mitarbeitenden bleibt“, so Eichhorn-Maischberger weiter.
Geplante Verantwortungsübernahme
Sarah Eichhorn-Maischberger durchläuft derzeit alle Bereiche, um das Unternehmen in seiner gesamten Breite kennenzulernen und sich ein umfassendes Bild von den Abläufen zu verschaffen. Einen verbindlichen Zeitplan haben sich Tochter und Vater bewusst nicht dafür gegeben – entscheidend ist für beide ein sorgfältiger und nachhaltiger Übergang. Hellmuth Eichhorn ist überzeugt: „Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge braucht Zeit. Deshalb ist es mir wichtig, mein Wissen Schritt für Schritt weiterzugeben. Sarah bringt neue Perspektiven, fachliche Kompetenz und eigene Erfahrungen mit. Ich bin entspannt und freue mich schon heute auf meinen letzten Tag als Geschäftsführer – weil ich den Staffelstab dann mit sehr gutem Gefühl übergeben werde. Unser Unternehmen ist mit Sarah optimal für die Zukunft aufgestellt.“
Nach Abschluss der Einarbeitung plant Hellmuth Eichhorn, sich aus der operativen Geschäftsführung zurückzuziehen und dem Unternehmen im Beirat verbunden zu bleiben. Die getroffene Nachfolgeregelung wird auch von den Geschwistern einvernehmlich mitgetragen, was die Geschlossenheit der Familie und die langfristige Stabilität des Unternehmens unterstreicht.
Über die Carl Eichhorn KG Wellpappenwerke
Die Carl Eichhorn KG Wellpappenwerke ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit einer über 170-jährigen Geschichte. In fünfter und sechster Generation geführt, ist das Unternehmen spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Verpackungslösungen aus Wellpappe. Mit Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und langfristige Partnerschaften beliefert Carl Eichhorn Kunden aus vielen Branchen. Das Unternehmen setzt auf moderne Fertigungstechnologien und sichert als regionaler Arbeitgeber rund 270 Arbeitsplätze, davon 20 Ausbildungsplätze, an seinen beiden Standorten in Jülich und Niederbrechen.
Quelle: Carl Eichhorn KG
Hintergrund: Eichhorn und Villa Buth
Die Firma Eichhorn steht in engem Zusammenhang mit der Villa Buth, um die es zuletzt wieder intensive Diskussionen gab. Die historisch bedeutende Villa befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unternehmenssitz und sollte für eine Erweiterung des Firmengeländes abgerissen werden. Wir haben letzte Woche die Geschichte zusammengefasst:
