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Hambacher Forst- erneut Polizeieinsatz: Verletzter nach Steinebewurf, Zwillenbeschuss, brennende Barrikade und schwerer Landfriedensbruch

Tagebau Hambach (Foto: Frank Reiermann)

Symbolbild

Aachen/ Hambach – Am Freitagabend (21.12.) kam es im Bereich des Hambacher Forsts erneut zu Straftaten durch bislang unbekannte, vermummte Personen.

Nach 20 Uhr warf eine vermummte Personengruppe Steine und schoss mit Zwillen auf das Sicherheitscamp von RWE. Ein Mitarbeiter von RWE wurde dabei von einem Stein am Kopf unterhalb des linken Ohres getroffen. Er kam in ein Krankenhaus und blieb dort zur Beobachtung.

In der Folge kam es in der Nacht immer wieder zu Steinewürfen auf den RWE-Gerätestützpunkt. Die Zufahrt zum Stützpunkt auf der L276 wurde durch die Unbekannten mit Schutt und Holz versperrt und anschließend angezündet. Zeitgleich zündeten Unbekannte im Bereich der Auffahrt zur alten Autobahn 4 mehrere Böller.

Die hinzu gerufenen Beamten wurden ebenfalls von vermummten Personen mit Steinen beworfen; verletzt wurde nach ersten Erkenntnisssen niemand. Die Polizeifahrzeuge wurden im Bereich der Motorhaube und der Frontscheibe beschädigt.

Die Beamten aus dem noch in der Nacht eingesetzten Polizeihubschrauber stellten bis in die frühen Morgenstunden des Samstags (22.12.) immer wieder Personengruppen und einzelne Personen fest, die teils faustgroße Steine auf den RWE-Stützpunkt warfen.

In allen Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Ermittelt wird u.a. wegen Verdacht des schweren Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung. (DZ)

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