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Neues Projektmanagement zum Indesee: So wird die Entwicklung des zukünftigen Sees geplant

Visualisierung Indesee 2035

Visualisierung: indeland GmbH / HHVISION

Was wird rund um den Indesee zuerst umgesetzt: ein neuer Weg, ein Steg oder das erste Angebot am Ufer? Damit aus den vielen Ideen ein klarer Fahrplan wird, hat die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH das Projektmanagement „Inwertsetzung Indesee“ ins Leben gerufen. Es bündelt alle weiteren Planungsschritte und sorgt dafür, dass die Vision vom See als lebendigem Mittelpunkt der Region Schritt für Schritt Wirklichkeit wird.

Bis März 2030 läuft das Projekt, das mit einem Budget von 1,25 Millionen Euro ausgestattet ist. Bund und Land übernehmen dabei 97,5 Prozent der Kosten im Rahmen des STARK-Programms. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann der Indesee für die Menschen vor Ort schnell erreichbar, nutzbar und attraktiv gestaltet werden?

„Der Indesee soll zum neuen Herzstück der Region werden“, erklärt Christian Rast, Geschäftsführer der indeland GmbH. „Dafür ordnen wir jetzt alle Bausteine – von Rundwegen und Uferzugängen über Mobilitätskonzepte bis hin zum Naturschutz – so an, dass daraus konkrete, umsetzbare Projekte entstehen.“ 

Vom Tagebau zum Erholungsraum

Der Indesee steht symbolisch für den Wandel einer durch den Braunkohleabbau geprägten Landschaft hin zu einem neuen Lebens-, Freizeit- und Erholungsraum. Davon sollen auch die Menschen und Betriebe vor Ort profitieren, etwa durch neue Freizeit- und Tourismusangebote, stärkere Gastronomie, zusätzliche Besucherinnen und Besucher sowie neue Chancen für Handel und Dienstleistung in der Region.

Der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitete „Rahmenplan Indesee 2.0“ zeigt auf, wie der See ab 2035 schrittweise genutzt werden kann. Geplant sind unter anderem Strandbereiche in der Zwischenlandschaft, Stege und Pontons in den Ortslagen, ein dauerhafter Rundweg um den See, eine Seebrücke mit Marina sowie neue Brücken und Mobilitätsanbindungen. Auch Kultur- und Bildungsangebote sollen den See bereichern.

Gleichzeitig laufen umfangreiche Vorbereitungen – etwa zur verkehrlichen Erschließung, zu ökologischen Anforderungen sowie zu bergrechtlichen Vorgaben. Das Projekt umfasst die Gemeinde Inden sowie den Dürener Stadtteil Merken.

Vom Plan zur Tat

Bereits 2020 hatte die indeland GmbH eine erste Projektskizze bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) eingereicht. Nach intensiven Abstimmungen mit der Region und dem Land wurde der Förderantrag Ende 2024 eingereicht. Mit der Bewilligung fiel Anfang 2026 der offizielle Startschuss für die Umsetzung.

Das Projektmanagement „Inwertsetzung Indesee“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und dem Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Förderrichtlinie zur „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“ (STARK) finanziert. Die indeland GmbH trägt einen Eigenanteil von 2,5 Prozent.

Quelle: Indeland GmbH

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