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SWD powervolleys Düren: Richtungsweisendes Spiel gegen Frankfurt

Michael Andrei und die SWD powervolleys peilen die Revanche gegen die United Volleys an. Foto: powervolleys

Michael Andrei und die SWD powervolleys peilen die Revanche gegen die United Volleys an. Foto: powervolleys

Das Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga findet am Sonntag in Düren statt: Die SWD powervolleys Düren als Tabellenzweiter empfangen den Dritten United Volleys Frankfurt. Theoretisch haben die Frankfurter allerdings noch die Möglichkeit, an Düren vorbeizuziehen, wenn sie die drei Spiele gewinnen, die sie bisher weniger absolviert haben. Praktisch könnten die SWD powervolleys dem einen Riegel vorschieben, wenn sie das direkte Duell gewinnen. Die Partie beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr und wird live im Bounce House auf www.spontent.tv übertragen. Die Vorberichterstattung beginnt um 16.30 Uhr.

Sechs-Punkte-Spiel

„Das ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Dürens Kapitän Michael Andrei. Es dürfte vorentscheidend sein für die Frage, wer als Tabellenzweiter aus der Hauptrunde in die Zwischenrunde geht. Beide Teams verfolgen dieses Ziel. „Wir treffen mit Frankfurt auf einen physisch starken Gegner, der obendrein sehr stark in der Block- und Feldabwehr spielt“, sagt Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. Das ist nicht die einzige Parallele: Genau wie die SWD powervolleys schlagen die United Volleys stark auf. Beide Teams haben in ihren möglichen Startaufstellungen jeweils vier Spieler mit harten Sprungaufschlägen und zwei, die taktisch servieren. Die Spielweise von Frankfurt und Düren ähnelt sich in diesen Punkten. Das verspricht lange und hart umkämpfte Ballwechsel. Im Hinspiel in Frankfurt war Düren mit 1:3 unterlegen. Bis heute hält bei den SWD powervolleys der Ärger an über den verschlafenen Start damals und die vertane Chance, das Spiel am Ende doch noch zu wenden.

„Schwierige Phase“

Die United Volleys haben unter der Woche im CEV-Cup ihr europäisches Debüt für diese Woche gefeiert mit einem 3:2-Sieg in Bukarest. Düren dagegen hatte endlich mal wieder eine normale Trainingswoche und damit Zeit, einige Blessuren auszuheilen. Trotzdem sind die Sorgen nicht weniger geworden. Björn Andrae fällt weiter aus, fraglich sind die Einsätze von Tim Broshog, David Pettersson, Melf Urban, Moritz Eckardt und Filip John. Unter der Woche war Kapitän Michael Andrei der einzige einsatzfähige Mittelblocker. „Das ist weiterhin eine schwierige Phase für uns“, sagt der Trainer. Zumal die nächsten Tage wieder intensiv werden: Zum dritten Mal in dieser Saison stehen für Düren vier Spiele in sieben Tagen an. Nach der Partie gegen Frankfurt treten die SWD powervolleys am Dienstag und Mittwoch zweimal im CEV-Cup in Istanbul an. Von dort aus geht es mit dem Flieger nach Stuttgart, um dann nach Ulm zu reisen, wo am Samstag das ebenfalls enorm wichtige Auswärtsspiel gegen den VfB Friedrichshafen ansteht.

Zuschauer sind weiterhin zugelassen. Es gilt die 2G-Regel sowie eine durchgehende Maskenpflicht. Auch am Platz müssen FFP2-Masken oder medizinische Masken getragen werden.

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