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Feuerwehr Düren zieht Jahresbilanz – steigende Einsatzzahlen und Blick auf künftige Herausforderungen

AL37 Quelle: (ots/Feuerwehr Düren)

Die Feuerwehr der Feuerwehr Düren hat im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz über das vergangene Jahr gezogen und zugleich den Blick auf zukünftige Entwicklungen gerichtet. Neben der Vorstellung zentraler Kennzahlen standen Ehrungen verdienter Mitglieder, die Aufnahme neuer Einsatzkräfte sowie Informationen zu geplanten Bau- und Investitionsmaßnahmen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Der Einladung von Amts- und Wehrleiter Patric Ramacher folgten mehr als 330 Gäste. Unter ihnen waren Bürgermeister Frank Peter Ullrich, die Feuerschutzdezernentin Christine Käuffer, der Erste Beigeordnete und Kämmerer Stephan Schlaak, Fraktionsvorsitzende der im Stadtrat vertretenen Parteien sowie zahlreiche Ratsmitglieder. Auch Vertreter verschiedener Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie viele Angehörige der Feuerwehr nahmen an der Versammlung teil.

Insgesamt engagieren sich derzeit 701 Menschen in der Feuerwehr Düren, rund 430 davon im Einsatzdienst. Die Einsatzstärke sei damit stabil und bilde eine wichtige Grundlage für die Gefahrenabwehr im Stadtgebiet, erklärte Ramacher.

Bürgermeister Ullrich würdigte in seiner Ansprache das Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte im Brandschutz und im Rettungsdienst. „Danke, dass Sie Ihre Zeit für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stellen. Es ist eine große Verlässlichkeit zu wissen, dass Sie da sind, wenn Hilfe benötigt wird. Das ist nicht selbstverständlich.“ Sein Dank richtete sich ausdrücklich auch an Familien und Arbeitgeber, die den Einsatz der Feuerwehrangehörigen unterstützen.

Feuerschutzdezernentin Käuffer dankte in ihrem Grußwort den Mitgliedern der Feuerwehr, dem Rettungsdienst sowie den Mitarbeitenden der Verwaltung. Zugleich zog sie eine kurze Bilanz zurückliegender Projekte und skizzierte zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre.

Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr zu 1.417 Einsätzen alarmiert – ein Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einsätze gliederten sich in technische Hilfeleistungen (39 Prozent), Brandeinsätze (21 Prozent) sowie Fehlalarme (40 Prozent). Auffällig bleibt insbesondere der hohe Anteil an Fehlalarmierungen und Alarmierungen ohne tatsächliche Gefahrenlage. Diese Einsätze binden Personal und Einsatzmittel, die in dieser Zeit für reale Notlagen nicht zur Verfügung stehen.

Auch der Rettungsdienst der Stadt verzeichnete erneut ein sehr hohes Einsatzaufkommen. Mehr als 20.000 Einsätze wurden im vergangenen Jahr registriert. Den größten Anteil bilden Notfalleinsätze mit Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen, ergänzt durch zahlreiche Krankentransporte. Gleichzeitig steigt der Anteil der Einsätze, bei denen sich vor Ort keine akute medizinische Notfallsituation bestätigt.

Um Einsätze unter diesen Rahmenbedingungen weiterhin sicher bewältigen zu können, kommt der Einsatzplanung und dem vorbeugenden Brandschutz eine zentrale Bedeutung zu. Einsatzkonzepte, Objektplanungen und Gefahrenanalysen sowie regelmäßige Abstimmungen mit Betrieben im Stadtgebiet tragen dazu bei, Einsatzlagen frühzeitig vorzubereiten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technischen Ausstattung. Durch kontinuierliche Investitionen in Fahrzeuge, Geräte und Infrastruktur stellt die Stadt sicher, dass Feuerwehr und Rettungsdienst über moderne und zuverlässige Technik verfügen.

Große Bedeutung misst die Feuerwehr zudem der Nachwuchsarbeit bei. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich derzeit 121 Kinder und Jugendliche. Die Jugendgruppen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des zukünftigen Personalbestandes und fördern zugleich Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftliches Engagement.

Auch die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte bleibt ein zentraler Bestandteil des Dienstbetriebes. Die Grundausbildung neuer Mitglieder wurde am eigenen Standort durchgeführt, weiterführende Lehrgänge erfolgten auf Kreisebene sowie am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen. Insgesamt investierten die ehrenamtlichen Kräfte im vergangenen Jahr 10.497 Stunden in Aus- und Fortbildung.

Zum Abschluss ordnete Amts- und Wehrleiter Patric Ramacher zentrale Entwicklungen der Gefahrenabwehr ein. Ein wesentlicher strategischer Schwerpunkt ist die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für die Jahre 2026 bis 2030, die der Rat der Stadt Düren inzwischen beschlossen hat. Grundlage bildet das Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen, das die Kommunen verpflichtet, eine leistungsfähige Feuerwehr vorzuhalten und den Bedarf regelmäßig zu überprüfen. Der Brandschutzbedarfsplan beschreibt das angestrebte Sicherheitsniveau der Stadt und dient als Grundlage, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr auch künftig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sicherzustellen. Ramacher betonte, dass Feuerwehr, Verwaltung und Politik die zugrunde liegenden Analysen gemeinsam beraten und die Entscheidungen transparent vorbereitet hätten. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang der Politik und Verwaltung für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Als bedeutendes Zukunftsprojekt bezeichnete der Amts- und Wehrleiter zudem den geplanten Neubau der Feuerwache, der langfristig die Leistungsfähigkeit der Gefahrenabwehr weiter stärken wird.

Zum Ende der Versammlung richtete Ramacher den Blick auf die Menschen in der Feuerwehr. Unabhängig von Konzepten, Planungen und politischen Beschlüssen seien es die Einsatzkräfte, die täglich Verantwortung übernehmen und rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Hierzu gehören auch die Mitarbeitenden der Verwaltung. Ehren- und hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes leisten ihren Dienst bei Bränden, Verkehrsunfällen, Unwettern und medizinischen Notfällen. Ramacher dankte allen Angehörigen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ausdrücklich für ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre hohe Einsatzbereitschaft.

Durch den Leiter der Feuerwehr wurden mit Unterstützung des Bürgermeisters und des Kreisbrandmeister eine Vielzahl von Beförderungen und Ehrungen durchgeführt.

Beförderungen:

Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau: Freitag, Frank (LG Mitte Gr. 1), Stoffels, Patrick (LG Birgel), Beran, Daniela (LG Echtz), Hames, Noah (LG Merken), Hilger, Manuel (LG Mitte Gr. 1), Meyer, Jan (LG Mitte Gr. 2), Boving, Jonathan (LG Gürzenich), Weitze, Kevin (LG Mariaweiler), Weitze, Lukas (LG Mariaweiler), Krey, Felix (LG Mitte Gr. 1), Bergsch, Richard (LG Gürzenich), Haupt, John Paul (LG Derichsweiler), Keßel, David (LG Niederau)

Oberfeuerwehrmann:

Göddertz, Lukas (LG Berzbuir), Schäfer, Luis (LG Berzbuir), Krapohl, Simon (LG Mariaweiler), Schmitz, Ben (LG Gürzenich), Fuß, Pascal (LG Mitte Gr. 2), Schallenberg, Benedickt (LG Mitte Gr. 2), Schumacher, Laurin (LG Niederau), Wolkownik, Karl (LG Arnoldsweiler), Kindsvater, Maximilian (LG Mitte Gr. 1), Kuck, Noah (LG Derichsweiler), Linden, Felix ( LG Derichsweiler), Udelhoven, Sebastian (LG Derichsweiler)

Hauptfeuerwehrmann:

Esser, Niklas (LG Birgel), Meisen, Julian (LG Derichweiler), Pütz, Philipp (LG Derichweiler), Voßen, Tobias (LG Derichweiler)

Unterbrandmeister:

Billstein, Andreas (LG Echtz), Lorke, Thomas (LG Niederau), Pohl, Fabian (LG Mitte Gr. 2)

Brandmeister:

Utecht, Simon (LG Berzbuir), Scheller, Tim (LG Derichsweiler)

Oberbrandmeister:

Gilles, Bernd (LG Merken)

Brandinspektor:

Röhrhoff, Sebastian (LG Niederau), Schmitz, Marco (LG Birkesdorf)

Brandoberinspektor:

Treuling, Stefan (LG Mitte Gr. 2)

Stadtbrandinspektor:

Wrobel, Christian (LG Mitte Gr. 1), Giertz, Patrick (LG Derichsweiler), Prohl, Patrick (LG Gürzenich)

Ehrungen:

Für 10 – jährige Mitgliedschaft Bauer, Willi (Musikzug), Gilles, Bernd (LG Merken), Göddertz, Lukas (LG Berzbuir), Harf, Rudolf (Musikzug), Holle, Sebastian (LG Birkesdorf), Kremer, Tobias (LG Birgel), Lenarduzzi, Sascha (LG Merken), Schäfer, Luis (LG Berzbuir), Schmitz, Ben (LG Gürzenich)

Für 25 – jährige aktive Mitgliedschaft

Baum, Daniel (LG Gürzenich), Eckstein, Gerd (Hauptamt), Flucht, Stephan (Hauptamt), Frankenberg, Dirk (Hauptamt), Jörres, Marco (LG Berzbuir), Schier, Philip (Hauptamt), Vieß, Alexander (Hauptamt)

Für 30 – jährige Mitgliedschaft

Huppertz, Marcel (LG Derichsweiler), Kirsch, Markus (LG Arnoldsweiler), Prohl, Patrick (LG Gürzenich), Strauch, Frank (LG Derichsweiler), Weber, Florian (Hauptamt), Zuber, Andreas (LG Arnoldsweiler), Huppertz, Silke (LG Derichsweiler), Becker, Viktor (Musikzug)

Für 35 – jährige aktive Mitgliedschaft

Schotte, Dirk (Hauptamt), Sengersdorf, Horst (Hauptamt), Welsch, Heinz-Josef (LG Mariaweiler), Königs, Lars (LG Merken)

Für 40 – jährige Mitgliedschaft

Spies, Günter (LG Merken)

Für 45 – jährige Mitgliedschaft

Antons, Ralf (Ehrenabteilung – Hauptamt), Blumenthal, Thomas (Hauptamt), Goebel, Frank ( Ehrenabteilung – Hauptamt), Müller, Josef (Ehrenabteilung – Hauptamt), Pfeiffer, Franz-Josef (Ehrenabteilung – Mariaweiler), Schleicher, Leo (Ehrenabteilung – Berzbuir)

Für 50 – jährige Mitgliedschaft

Frings, Herbert (Ehrenabteilung – Lendersdorf), Kayser, Wilfried (Ehrenabteilung – Echtz)

Für 55 – jährige Mitgliedschaft

Esser, Heinz (Ehrenabteilung – Hauptamt), Hompesch, Wilhelm (Ehrenabteilung -Gürzenich)

Für 60 – jährige Mitgliedschaft

Gottschalk, Werner (Ehrenabteilung – Niederau), Grasmeier, Arnold (Ehrenabteilung – Hauptamt), Kulling, Siegfried (Ehrenabteilung – Hauptamt), Leyens, Andreas (Ehrenabteilung – Berzbuir)

Ehrennadel in Silber des KFV Düren

Wallraff, Willi (Musikzug)

Medaille der Kreisjugendfeuerwehr in Bronze Hugo, Michéle (Jugendwartin Gürzenich), Strauch, Frank (Jugendwart Derichsweiler), Uerlings, Marcus (2008 – 2021 Jugendwart)

Ehrennadel Jugendfeuerwehr NRW in Silber Gietmann, Jacky (Jugendwart Mitte)

Ehrengabe der Feuerwehr der Stadt Düren

Fischer, Bert (langjähriges Vorstandsmitglied im Förderverein der Feuerwehr Düren), Jansen, Harald (Gründungs- und Vorstandsmitglied im Förderverein der Feuerwehr Düren)

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