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IG City fordert Modernisierung des Frühlingsfestes

Ulm Minartz und Armin Funk

In einer Woche findet in der Dürener Innenstadt wieder das Frühlingsfest in seiner gewohnten Form statt. Kern der Veranstaltung ist der Kindertrödelmarkt, der in ähnlicher Form bereits seit 1974 organisiert wird.

Doch das Konzept steht zunehmend in der Kritik. In den vergangenen Jahren hat sich das Publikum deutlich verändert. Besonders bei den Geschäftsleuten in der Innenstadt gilt der ursprüngliche Marktteil seit längerem als problematisch. Zwar wurde die Veranstaltung vor einigen Jahren in „Frühlingsfest“ umbenannt, inhaltlich habe sich jedoch nur wenig verändert.

DN-News.de sprach darüber mit Ulf Minartz und Armin Funk von der Interessengemeinschaft Düren-City e. V. (IG City). Nach ihren Angaben fällt die Bilanz für Händler und Gastronomen in den vergangenen Jahren gemischt aus. Zwar sei der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres grundsätzlich ein wichtiger Termin – insbesondere für den Textilhandel. Wirklich starke Umsätze würden an diesem Tag jedoch meist nicht erzielt. Als Grund nennt Minartz vor allem die Zusammensetzung des Publikums.

Auf den Mitgliederversammlungen der IG City sei das Frühlingsfest deshalb bereits mehrfach diskutiert worden. Minartz und Funk plädieren nun für deutliche Veränderungen im Konzept. So können sie sich vorstellen, dass der Wochenmarkt auch während des Frühlingsfestes regulär auf dem Marktplatz stattfindet. Gerade der Wochenmarkt bringe Frequenz und Umsatz in Innenstadt. Derzeit wird der Wochenmarkt an diesem Wochenende auf den Freitag vorgezogen.

Der Kindertrödelmarkt könnte stattdessen die Fläche rund um die Annakirche bis in die Oberstraße hinein nutzen. Der Marktplatz selbst könnte am Sonntag beispielsweise mit einem Tuchmarkt bespielt werden. Solche Märkte werden von privaten Veranstaltern organisiert und finden inzwischen auch in Düren statt. Eine Einbindung in das Frühlingsfest könnte nach Ansicht von Minartz für alle Beteiligten Vorteile bringen.

Das ist für 2026 geplant

Das Frühlingsfest findet traditionell am Wochenende vor Ostern statt, in diesem Jahr also vom 28. bis 30. März. Die Stände und Imbissangebote erstrecken sich über die gesamte Fußgängerzone vom Stadtcenter bis zur Annakirche und vom Rathaus bis zur Kölnstraße. Die Verkaufszeiten sind täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr.

Zentraler Bestandteil ist dabei der Trödelmarkt. Die Profis und Hobby-Trödler können ihre Stände in der Kölnstraße und Teilen von Markt und Kaiserplatz aufbauen. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren finden in auf dem Kaiserplatz und verschiedenen Teilen der Fußgängerzone Platz. Restkarten für die Kinderstände gibt es bis 27. März wochentags zwischen 9.00 und 11.00 Uhr im Vermessungsamt am Ellernbusch. Für die gastronomische Verpflegung werden u.a. Erbensuppe, Pizza und Waffeln angeboten. Der Sonntag ist außerdem von 13.00 bis 18.00 Uhr verkaufsoffen. So sollen auch die Einzelhändler in der Innenstadt vom Frühlingsfest profitieren.

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