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Städtische Grundschulen richten kurzfristig 217 neue OGS-Plätze ein

Grundschule Mutter Teresa

Ab dem kommenden Schuljahr 2026/27 besteht auch in Düren ein rechtlicher Anspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsbetreuung (OGS). An den Grundschulen der Stadt bestehen jedoch weiterhin große Lücken bei der Versorgung. Deshalb sollen jetzt kurzfristig 217 neue OGS-Plätze eingerichtet werden.

Kurzfristige Maßnahmen an zehn Grundschulen

Die städtischen Grundschulen versenden ab dem 15. Mai die Zusagen an die Eltern der neuen Erstklässler. Dabei sollen auch die Plätze in der OGS zugesagt werden. Dort besteht allerdings ein großer Mangel. Da die nächste Sitzung des Dürener Stadtrats erst eine Woche später stattfindet, steht der Schul- und Sportausschuss am 6. Mai vor einer Dringlichkeitsentscheidung.

Kurzfristig sollen 217 neue OGS-Plätze eingerichtet werden. Die Grundschulen Birkesdorf, St. Bonifatius, Grüngürtel, Gürzenich, Lendersdorf, Paul Gerhardt und Im Pesch sollen jeweils 25 zusätzliche Plätze bekommen, die GGS Mutter Teresa 20 Plätze und die Grundschulen in Birgel und Echtz 12 bzw. 10 Plätze. Daraus ergibt sich eine zusätzlich zum davor vorgesehenen Etat des Doppelhaushalts eine Investition von 222.000 Euro.

Versorgungsquote trotzdem zu gering

Selbst mit der kurzfristigen Maßnahme ist die Stadt Düren weit davon entfernt, allen Schülerinnen und Schülern der Grundschulen einen OGS-Platz anbieten zu können. Aktuell beträgt die Versorgungsquote 54,16%, weil es 2.065 Plätze für 3.813 Schulkinder gibt. Mit den 217 zusätzlichen Plätzen wären es 59,85%. In der Vorlage für den Ausschuss wird die Zahl noch auf 73,5% hochgerechnet, indem Betreuungsangebote einbezogen werden, in denen die Kinder bis 13 Uhr in der Schule bleiben können.

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