Dominanter Auftritt bei den Netzhoppers. Düren gewinnt 3:0. Foto: Richard Gersdorf
Die SWD powervolleys Düren bleiben Tabellenführer in der Volleyball Bundesliga. Bei den Energiequelle Netzhoppers Königs Wusterhausen gewinnen sie mit 3:0 (25:17, 25:16, 30:28). Düren steht nach fünf Spielen bei 15:0 Punkten und 15:0 Sätzen und ist das einzige Team der Liga ohne Satzverlust.
„Das war eine erwachsene Leistung von uns“, lobte Trainer Christophe Achten. „Zwei Sätze lang ist es uns gelungen, den Gegner zu beeindrucken. Aber es ist auch normal, dass du ein solches Niveau nicht immer durchspielen kannst.“
Deutliche Dominanz
In den ersten beiden Sätzen setzte Düren die Netzhoppers mit starken Aufschlägen unter Druck. Im ersten Durchgang sorgten Kapitän Robert Viiber und Marcin Ernastowicz für Punktserien, im zweiten bereiteten vor allem Philipp Lauter und Jordan Canham den Gastgebern Probleme. Düren punktete nach den druckvollen Aufschlägen immer wieder im Block oder im Gegenangriff. Der Vorsprung wuchs im ersten Satz auf elf Punkte, im zweiten auf zwölf.
Erwachsene Leistung
Im dritten Satz ließ Dürens Druck in Aufschlag und Block nach. Die Netzhoppers führten schnell mit 3:0, Düren lag später mit 12:9 vorn. Die Führung wechselte mehrfach. Die SWD powervolleys Düren ließen zunächst drei Matchbälle liegen und wehrten zwei Satzbälle ab. Dann servierte Robert Viiber, der später zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde, ein Ass zum 29:28. Ein Angriffsfehler der Netzhoppers beendete das Spiel.
„Wir sind trotzdem ruhig geblieben und haben auf unsere Stärken vertraut. Eine erwachsene Leistung eben. Angeführt von einem im Angriff überragenden Jordan Canham“, sagte Christophe Achten.
Pokal-Achtelfinale gegen München am Donnerstag
Schon am Donnerstag geht es für die SWD powervolleys Düren zu Hause weiter. Um 19 Uhr emp-fangen sie die WWK Volleys München im Achtelfinale des ZOI DVV-Pokals. Vor elf Tagen gewann Düren das Bundesliga-Duell an gleicher Stelle mit 3:0. Nach einem insgesamt schwachen Sai-sonstart haben die Münchner den Trainer gewechselt. Nun steht der Ungar David Zoltan an der Seitenlinie.
„Im Pokal ist nichts garantiert und Siege in der Bundesliga zählen nicht. Wir treffen auf einen sehr talentierten Gegner. Wie der Trainerwechsel sich auswirkt, müssen wir abwarten. Wir sind be-reit“, sagte Christophe Achten.
