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Update zum Waldbrand: Statische Lage und Ende der Evakuierung

Waldbrand Quelle: Kreis Düren

Meldung 20:47 Uhr

Bewohnerinnen und Bewohner können heute noch nach Gey zurückkehren

Kreis Düren. Gute Nachricht für die Bewohnerinnen und Bewohner von Gey: sie können ab sofort zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Die Lage rund um den evakuierten Ort hat sich so weit entspannt, dass die Menschen heimkehren können.

Eine aktuelle Gefahr durch den Waldbrand besteht nicht mehr. Es ist gelungen, Gey so zu sichern, dass Flammen nicht auf den Ort übergreifen können, so Landrat Dr. Ralf Nolten. Es besteht weiter eine leichte Geruchsbelästigung. Jedem ist freigestellt, noch heute in den Ort zurückzukommen.

Menschen, die in Krankenhäusern beziehungsweise Pflege- oder Senioreneinrichtungen untergebracht sind, werden morgen zur Rückführung kontaktiert.

Auf bestimmten Straßen dürfen keine Autos geparkt werden, damit gegebenenfalls auch weiterhin Einsatzfahrzeuge unbehindert fahren und arbeiten können. Diese sind: Broichstraße, Dürener Straße (von der Broichstraße bis zur B 399), Fortstsraße, Oberstraße, Bergstraße, Josef-Köller-Straße, Scheffensweg. Die Polizei wird die Einhaltung dieser Regelung rigoros kontrollieren.

„Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Gey für das Verständnis im Umgang mit dieser sehr schwierigen Situation“, betonte Landrat Dr. Nolten.

Insgesamt hat sich die Lage im Hürtgenwald deutlich entspannt, auch wenn der Waldbrand nicht komplett gelöscht ist. Die Flammen konnten an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden und wurden entsprechend eingegrenzt. Noch an zwei Stellen gibt es eine sichtbare Flammenbildung, die weiter von den Rettungskräften bekämpft wird. Mittlerweile sind rund 1600 Kräfte im Einsatz; die Löscharbeiten werden auch in den weiteren Tagen noch anhalten.

Meldung 8:21 Uhr

Waldbrand im Hürtgenwald: Die Lage am Samstagmorgen (15.8.)

Kreis Düren. Nach der Lagebesprechung am frühen Samstagmorgen steht fest: Die Brandlage ist statisch, also unverändert. Das ist eine positive Nachricht, da sich der Brandherd in der Nacht nicht vergrößert hat. Die Lösch-Hubschrauber sind wieder im Einsatz und so wird das Feuer im Hürtgenwald weiter bekämpft.

Inzwischen sind 1400 Kräfte im Einsatz. Darunter die Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Hilfsorganisationen wie THW, Malteser, Johanniter und das Deutsche Rote Kreuz. Aber auch nach wie vor viele freiwillige Helfer, insbesondere Landwirte. Ziel ist, die Ausweitung des Feuers weiterhin zu verhindern. Die Einsatzkräfte bereiten sich darauf vor, dass im Laufe des Vormittags Wind aus Richtung Norden aufzieht. Wie sich das auf die Lage auswirkt, ist derzeit unklar.

Die Anwohnerinnen und Anwohner aus den Ortsteilen Vossenack, Hürtgen, Kleinhau, Großhau und Simonskall werden aufgrund der anhaltenden Löscharbeiten dazu aufgerufen, sparsam mit Wasser umzugehen.

Die Evakuierung für den Ortsteil Gey wird weiterhin aus Sicherheitsgründen aufrechterhalten. Anlaufstelle für alle Betroffenen ist die Förderschule Athenée Royal in Düren, Rudolf-Diesel-Straße 19. Betroffene werden umgehend informiert, wenn sich an der Situation etwas ändert.

Der Kreis Düren hat eine Hotline für besorgte Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet. Dies dient unter anderem dazu, die Leitstelle des Kreises zu entlasten. Rufen Sie bitte zunächst hier an: 02421/221011999, wenn es sich nicht um einen akuten Notfall handelt. Erreichbarkeit: Samstag (15.8.) und Sonntag (16.8.) von 8 bis 18 Uhr.

Auf der Homepage des Kreises Düren www.kreis-dueren.de ist ein Liveblog angelegt, in dem aktuelle Informationen stetig eingearbeitet werden.

Meldungen der Pressestelle des Kreises Düren

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