Düren. Mit seinem Neubauprojekt „Am Wehr“ in Düren-Lendersdorf biegt der Dürener Bauverein auf die Zielgerade ein. Die Bauabnahme steht kurz bevor, in wenigen Wochen können die ersten Mieter einziehen. Mitten in der Natur und unmittelbar an der Rur bieten zwei neue Mehrfamilienhäuser 19 barrierefreie Wohnungen mit einer Größe von 50 bis 90 Quadratmetern.
„Wir haben die insgesamt 1200 Quadratmeter Wohnfläche ganz bewusst so aufgeteilt, dass Wohnungsgrößen für unterschiedlichste Mieter entstehen – für Jüngere, für Ältere, für Familien, Paare und Alleinstehende“, berichtet Dagmar Runge, Geschäftsführerin des Bauvereins. „Das sind die besten Voraussetzungen für eine lebendige Nachbarschaft, in der man sich unterstützen und voneinander profitieren kann.“ Konkret sieht die Aufteilung so aus: Elf Zweizimmer-Wohnungen sind zwischen 50 und 57 Quadratmeter groß, sechs Dreizimmer-Wohnungen zwischen 73 und 77 Quadratmeter. Die beiden Vierzimmer-Wohnungen haben 90 Quadratmeter Wohnfläche.
Nachhaltig gebaut
Wie bei allen aktuellen Projekten des Dürener Bauvereins spielt auch in Lendersdorf die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. So erfolgt die Wärmeversorgung umweltschonend über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Eine PV-Anlage auf dem Dach wird die Mieter mit Mieterstrom versorgen, was auch zu niedrigeren Energiekosten beiträgt. „Durch den Einsatz von zwei Batteriespeichern versprechen wir uns eine Eigenverbrauchsquote von über 70 Prozent“, erklärt Architekt Thomas Heselhaus, der verantwortliche Projektleiter des Bauvereins. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit steht auch ein Artenschutz-Projekt, das im Zusammenhang mit dem Neubau in Lendersdorf realisiert wurde: Eine umgesiedelte Fledermaus-Population erhielt in direkter Nachbarschaft ein neues Zuhause in vier Nistkästen.
Geförderter Wohnungsbau
Der Bauverein weist darauf hin, dass es sich Am Wehr um ein Projekt des geförderten Wohnungsbaus handelt. Für die beiden Mehrfamilienhäuser mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro gab es eine Wohnraumförderung des Kreises Düren. Das heißt: Wer eine der neuen Wohnungen anmieten möchte, der benötigt einen Wohnberechtigungsschein (WBS) für die Einkommensgruppe A. Dafür liegt die Grenze beispielsweise für eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern bei einem Netto- Haushaltseinkommen von 43.130 Euro im Jahr. Anders als häufig angenommen wird, hat etwa die Hälfte der deutschen Haushalte Anspruch auf einen WBS.
Sobald die Bauabnahme beendet ist, werden die Wohnungen auf www.immobilienscout24.de/anbieter/profil/duerener-bauverein-ag platziert. Interessenten können sich über dieses Portal bewerben.
Pressetext: DNer Bauverein/ ZieL.Media
