Düren. Am Mittwoch, dem 18. März 2026, startet im Stadtteil Nord-Düren eine Aktion zur Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum.
Unter dem Motto „Gemeinsam für ein sauberes Nord-Düren“ besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Stadtteilvertretung lokale Gewerbebetriebe und informieren über Möglichkeiten, zur Sauberkeit im Viertel beizutragen, sowie über Reinigungspflichten.
Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sind Teams des Amtes für Stadtentwicklung, des Ordnungsamtes, des Dürener Service Betriebs (DSB) sowie der Stadtteilvertretung Nord-Düren im Stadtteil unterwegs. Ziel ist es, Gewerbetreibende für ihre Verantwortung im direkten Umfeld ihrer Geschäfte zu sensibilisieren und gemeinsam Lösungen für ein sauberes Straßenbild zu fördern. Als kleine Unterstützung erhalten die Betriebe kostenlose Reinigungssets, bestehend aus einem Standaschenbecher, einem Straßenbesen und einem Kehrblechset. Diese sollen beispielsweise vor Ladenlokalen eingesetzt werden, um Zigarettenkippen und anderen Müll schnell zu beseitigen.
Saubere Straßen sind eine Gemeinschaftsaufgabe. Während die Stadt unter anderem die Straßenreinigung organisiert und öffentliche Mülleimer leert, haben auch Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie Gewerbetreibende entsprechende Pflichten. Dazu gehört etwa die Reinigung der Gehwege vor dem eigenen Grundstück oder Mietobjekt. Für bestimmte Betriebe, zum Beispiel Imbisse, Kioske oder Schnellrestaurants, gilt zudem, dass sie eigene Abfallbehälter bereitstellen und den Müll ihrer Produkte im näheren Umfeld beseitigen müssen. Hierbei geht es auch um den Schutz vor Ratten.
Begleitend zur Aktion werden im Stadtteil öffentliche Mülleimer mit auffälligen Hinweisen beklebt und Banner aufgehängt, die über die richtige Entsorgung von Abfällen informieren. Dabei geht es unter anderem um Sperrmüll, Elektroschrott und Schadstoffe, die nicht im Hausmüll oder im öffentlichen Raum landen dürfen.
Mit der Kampagne möchte die Stadt nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Bewohnerinnen und Bewohner Nord-Dürens motivieren, sich aktiv für mehr Sauberkeit im Stadtteil einzusetzen. Sollten Reinigungssets übrig sein, können diese anschließend von engagierten Bürgerinnen und Bürgern bei der Stadtteilvertretung Nord-Düren im Haus für Alle abgeholt werden – solange der Vorrat reicht.
Die Sauberkeitskampagne „Gemeinsam für ein sauberes Nord-Düren“ ist Teil des Zukunftsprojekts Nord-Düren. Hierfür erhält die Stadt Düren Fördergelder aus der sogenannten Städtebauförderung von Bund und Land NRW. Über 80 Prozent der Gesamtkosten werden gefördert, 20 Prozent von der Stadt Düren kofinanziert.
