Düren. Bei sommerlichen Temperaturen lockte das Nordstadtfest wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Nordpark. Die Stadtteilvertretung Nord-Düren hatte zu einem abwechslungsreichen Programm mit Mitmachaktionen, Musik und kulinarischen Angeboten eingeladen.
Auch die Sanierungsstelle des Stadtplanungsamtes war gemeinsam mit dem PR-Management und den Quartiersarchitekten mit einem Infostand zum Zukunftsprojekt Nord-Düren vertreten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über laufende Maßnahmen im Sanierungsgebiet, den aktuellen Stand der Sanierungsobjekte der Stadt Düren sowie Fördermöglichkeiten für die Sanierung privater Immobilien informieren. Großes Interesse galt erneut dem handgefertigten Stadtmodell Nord-Dürens, das insbesondere bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern für Begeisterung sorgte. Gleichzeitig bot der Infostand Raum für den gemeinsamen Austausch über die bauliche Entwicklung des Stadtteils. Dabei nutzen einzelne Interessierte die Möglichkeit, sich zum Erwerb und zur Sanierung historischer Gründerzeitimmobilien in Nord-Düren beraten zu lassen.
Ein weiteres Thema war an diesem Tag die Entwicklung Nord-Dürens zu einem Kreativquartier. Auftakt war hierzu 2024 der Karadeniz Ere“li Platz und die Gestaltung der prägenden Brandwand mit einem riesigen dreidimensionalen Bild. Ein weiteres sichtbares Zeichen für den Wandel des Stadtteils setzte nun die im Juni neugestaltete Graffiti-Wand in der Ottensgasse. Das rund 60 Meter lange Gemälde entstand während des „Block Jam Nord-Düren“. Die farbenfrohe Wandgestaltung stieß auch beim Fest auf großes Interesse und verdeutlicht, wie Kunstwerke im öffentlichen Raum zur Aufwertung des Quartiers beitragen können.
„Mit der Gestaltung der Ottensgasse möchten wir zeigen, welches Potenzial in kreativen Projekten für die Entwicklung Nord-Dürens steckt. Nun hoffen wir, dass sich weitere Eigentümerinnen und Eigentümer beteiligen und gemeinsam mit uns das Quartier weiter aufwerten“, erklärte die Vertreterin der Sanierungsstelle.
Passend dazu startet die Sanierungsstelle nun einen Gestaltungsaufruf für Eigentümerinnen und Eigentümer im Sanierungsgebiet. Ziel ist es, weitere Fassaden und Giebelwände gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern kreativ zu gestalten. Über das Hof- und Fassadenprogramm können – im Rahmen der Vorgaben der Richtlinie – bis zu 50 Prozent der förderfähigen Gestaltungskosten bezuschusst werden. Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer können sich hierzu bei der Sanierungsstelle Nord-Düren beraten lassen: Per E-Mail an nord-dueren@dueren.de oder telefonisch unter 02421 25-2434.
Die Stadt Düren erhält zur Umsetzung des Zukunftsprojekts Nord-Düren Fördermittel aus der Städtebauförderung von Bund und Land Nordrhein-Westfalen. 80 Prozent der Gesamtkosten werden gefördert, den verbleibenden Eigenanteil übernimmt die Stadt Düren. Ziel ist es, Nord-Düren in den kommenden Jahren zu einem attraktiven Wohn-, Kreativ- und Lebensstandort weiterzuentwickeln.
