Düren. Die Vortragsreihe „wissen.live“ der VHS Rur-Eifel bietet auch im Oktober wieder ein sehr interessantes und themenübergreifendes Online-Vortragsangebot. Die Vorträge und Diskussionen sind kostenfrei.
Am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, steht die Veranstaltung unter dem Motto „Kohlendioxid als Rohstoff: Wie schließen wir den Kreislauf““. Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie aus vielen Bereichen können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten. Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern“
Am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, geht die „wissen.live“-Vortragsreihe mit dem Thema „Die Abschottung der Welt: Als Juden vor geschlossenen Grenzen standen“ weiter. In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen – ohne Ergebnis.
„Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji“ heißt es dann am Sonntag, dem 25. Oktober 2026. Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren sie die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen sich vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten. Gleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden. Der Vortrag „Künstliche Intelligenz und Bildung – Lernen mit und lernen trotz KI“ am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, zeigt auf, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken.
Alle genannten Veranstaltungen der „wissen.live“-Vortragsreihe beginnen um 19:30 Uhr. Schriftliche Anmeldungen werden per Anmeldekarte oder online unter www.vhs-rur-eifel.de entgegengenommen. Für Fragen steht die VHS Rur-Eifel telefonisch unter 02421 25-2577 oder per E-Mail an vhs-rur-eifel@dueren.de zur Verfügung.