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Neue Straßenbeleuchtung für Düren – mehr Licht bei deutlich weniger Verbrauch

Düren. Die Stadt Düren und der Dürener Service Betrieb (DSB) treiben die Modernisierung der Straßenbeleuchtung weiter voran. Insgesamt 6.243 Straßenleuchten werden in einem ersten Abschnitt auf eine neue Generation energiesparender LED-Technik umgerüstet. 

Ziel ist es, die Straßen und Gehwege zukünftig besser auszuleuchten und gleichzeitig den Energieverbrauch erheblich zu senken und die Wartungsanfälligkeit der Beleuchtung zu reduzieren. Für die Maßnahme werden rund drei Millionen Euro investiert – 40 Prozent davon werden durch Fördermittel des Bundes finanziert.

„Mit dieser Investition verbessern wir die Infrastruktur in unserer Stadt und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Eine gute Straßenbeleuchtung ist für die Menschen wichtig, gerade in der dunklen Jahreszeit. Dass wir mit der neuen Technik eine bessere Ausleuchtung erreichen und zugleich deutlich weniger Energie verbrauchen, ist ein großer Gewinn für unsere Stadt.“

Die Umrüstung erfolgt schrittweise in den Dürener Stadtteilen. Begonnen wurde in Arnoldsweiler, anschließend folgen unter anderem Birkesdorf und Birgel. Die weiteren Arbeiten sollen in alphabetischer Reihenfolge der Stadtteile durchgeführt werden. Bis Ende Januar 2028 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bereits im Jahr 2021 wurde die Dürener Straßenbeleuchtung im Zuge der Übernahme durch den DSB großflächig auf LED-Technik umgestellt. Die damaligen Natriumdampflampen wurden durch LED-Leuchten der ersten Generation ersetzt. Inzwischen hat sich die Technik jedoch erheblich weiterentwickelt. Zudem haben sich die damals eingebauten Leuchten als weniger langlebig erwiesen als ursprünglich erwartet. Bei einem Teil der Leuchten fallen einzelne LED-Elemente aus, wodurch die Helligkeit der Straßenbeleuchtung abnimmt. Rund 3.000 Leuchten mussten in den vergangenen Jahren bereits repariert werden.

„Die neue LED-Generation bietet uns gleich mehrere Vorteile: Die Leuchten sind technisch deutlich weiterentwickelt, sorgen für eine bessere Lichtverteilung und benötigen deutlich weniger Strom“, erläutert Benjamin Savelsberg, der Leiter des Dürener Service Betriebs. „Wir erwarten eine Einsparung von rund 61 Prozent gegenüber der bisherigen Beleuchtung. Bei mehr als 6.200 Leuchten ist das nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus ökologischer Sicht ein erheblicher Fortschritt.“

Konkret wird mit einer jährlichen Stromeinsparung von rund 1,29 Millionen Kilowattstunden gerechnet. Über die angenommene Lebensdauern von 20 Jahren entspricht dies einer rechnerischen Einsparung von rund 11.262 Tonnen CO2. Gleichzeitig verfügen die neuen Leuchten über eine höhere Lichtausbeute und ermöglichen eine gezieltere Ausleuchtung insbesondere der Straßen- und Gehwegsbereiche. Dabei wird darauf geachtet, dass möglichst wenig Licht auf angrenzende Privatgrundstücke oder in Wohnräume fällt. Wo erforderlich, kann die Lichtverteilung entsprechend angepasst werden.

Die Umrüstung wird von der Firma Stadt.Land.Licht GmbH aus Kaltenkirchen durchgeführt. Die Arbeiten sind mit einem gewissen Aufwand verbunden. Die Leuchten befinden sich in mehr als sieben Metern Höhe und können nur mithilfe von Hubarbeitsbühnen ausgetauscht werden. Je nach Zustand der bisherigen Befestigungen kann der Austausch unterschiedlich lange dauern. Auch parkende Fahrzeuge oder Bewuchs rund um die Laternenmasten können die Arbeiten erschweren.

Der DSB bittet die Anwohnerinnen und Anwohner daher um Unterstützung. Insbesondere sollten die Straßenlaternen für die Montageteams möglichst frei zugänglich sein. Dazu gehört, dass Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht unmittelbar unter den betreffenden Leuchten abgestellt werden und zugewachsene Laternenmasten im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten freigehalten werden.

Damit die Dürenerinnen und Dürener nachvollziehen können, wann die Umrüstung in ihrer Straße vorgesehen ist, will der DSB auf seiner Internetseite über den Projektverlauf in den jeweiligen Bauabschnitten informieren.

Nach Abschluss des ersten Abschnitts soll die Modernisierung der Straßenbeleuchtung fortgesetzt werden. In einem zweiten Schritt ist vorgesehen, auch die rund 4.000 verbliebenen Straßenleuchten, vor allem im Innenstadtbereich, auf die neue LED-Technik umzustellen. Ein entsprechender Förderantrag wurde bereits gestellt.

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