Düren. In den Sommerferien brachte „Der Schnelle Emil“, der Spielbus des städtischen Jugendamtes, wieder jede Menge Spaß und Aktionen auf die Spielplätze im Dürener Stadtgebiet – mit bunten Festen und tollen Erlebnissen für Kinder und Familien.
Neben einem attraktiven Programm konnten die Kinder auch mitbestimmen, wie neue Spielplätze gestaltet werden und wie vorhandene Angebote verbessert werden können. So etwa in Düren-Lendersdorf, wo ein neuer Spielplatz in der Elstergasse entstehen wird. Aber auch im Ortsteil Echtz hatten die Kinder die Möglichkeit, hier gemeinsam mit der Offenen Ganztagsschule und dem Jugendzentrum Echtz, ihre neuen Spielgeräte auszuwählen. Ebenso für die Spielplätze in der Lütticher Straße in Düren sowie in der Georgstraße in Merken informierten Mitarbeitende des Jugendamtes über geplante Spielplatz-Neuanschaffungen und ließen die Kinder aktiv mitentscheiden. Das Interesse war groß: Kinder und Eltern zeigten sich begeistert von den neuen Spielmöglichkeiten und nahmen rege an den Befragungen teil. Die Aktionen wurden in enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Spielplatzpaten sowie dem städtischen Amt für Tiefbau und Grünflächen organisiert und unterstützt.
Insgesamt waren die Spielplatzfeste ein voller Erfolg – die Plätze waren gut besucht und boten reichlich Gelegenheit für Bewegung, Begegnung und Spaß. Neben den Festen begleitete der „Schnelle Emil“ außerdem fünf weitere Ferienaktionen vor Ort: Auf dem Abenteuerspielplatz (ASP), wo mittelalterliche Feuerkunst und Jonglagen präsentiert wurden, in Derichsweiler, wo der „Schnelle Emil“ die Ferienspiele des Jugendzentrums mit abwechslungsreichen Spielen bereicherte und am Miesheimer Weg, wo die Kinder gemeinsam mit der örtlichen Interessengemeinschaft (IG) einen schönen Nachmittag verlebten.
Darüber hinaus wurde an sechs Tagen in der Stadtbücherei Düren gemeinsam mit dem Team des „Schnellen Emils“ gebastelt und gespielt – ein weiteres kostenfreies Angebot, das von Familien rege genutzt wurde.
„Wir freuen uns sehr über die große Beteiligung und das positive Feedback“, zieht Sarah Dittrich vom Spielpädagogischen Dienst im Jugendamt der Stadt ein positives Fazit der Sommeraktion. „Auch die direkte Einbindung der Kinder in die Spielplatzgestaltung zeigt, wie wichtig es ist, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und gemeinsam attraktive, sichere und kreative Spielräume zu schaffen.“