Während sich das laufende Schuljahr allmählich dem Ende nähert, richtet sich der Blick bei der Stadt Düren auch schon auf das Schuljahr 2026/27. Im Schul- und Sportausschuss wird nächste Woche eine Übersicht vorgestellt, wie viele Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen im Stadtgebiet aufgenommen werden. Dabei zeigt sich, dass vor allem das Stiftische Gymnasium und die Angela-Schule sehr beliebt sind. Sie können wesentlich weniger Neulinge aufnehmen, als angemeldet wurden.
Beim „Stift“ wollten 137 junge Menschen einen Platz bekommen. Wie im Vorjahr ist die Kapazität aber auf 120 Schüler(innen) in vier Klassen beschränkt. Die Ablehnungen werden von den anderen drei städtischen Gymnasien aufgenommen. Das Gymnasium am Wirteltor wird 147 Neuzugänge auf sechs Klassen aufteilen und damit eine Klasse mehr als im laufenden Schuljahr bilden. Beim Burgau- und Rurtal-Gymnasium geht die Zahl der Fünfklässler von 90 auf 78 bzw. von 87 auf 77 zurück. Sie werden jeweils auf drei Klassen aufgeteilt.
Die Angela-Schule wird sowohl beim Gymnasium als auch bei der Realschule überrannt. Am Gymnasium können 92 von 119 Anmeldungen berücksichtigt werden, an der Realschule sind es sogar mit 92 Schüler(innen) aus 173 Anmeldungen nur gut die Hälfte. Die Realschule Wernersstraße kann 93 von 121 angemeldeten Fünftklässlern aufnehmen, während am Bretzelnweg alle 111 angemeldeten Kinder einen Platz finden.
Auch die beiden Dürener Gesamtschulen haben nicht genug Platz für alle Interessenten. Die Anne-Frank-Gesamtschule nimmt 108 von 137 angemeldeten Kindern in vier Klassen auf. Bei der Heinrich-Böll-Gesamtschule kommen 135 von 155 angemeldeten Schülerinnen und Schülern in fünf Klassen. Deutlich geringer ist das Interesse an den Hauptschulen. An der Burgauer Allee (42) und der Matthias-Claudius-Schule (29) werden alle Anmeldungen angenommen.
