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Frischer Wind für eine Institution auf der Annakirmes: Junge Unternehmer gestalten den Dürener Treff

Stephan Beuth und Robin Wagner bringen frischen Wind in den Dürener Treff

Der „Dürener Treff“ war schon immer etwas ganz Besonderes auf der Annakirmes. Konzipiert von Josef Weyermann und exakt zugeschnitten auf eine treue Dürener Zielgruppe, hob sich das Zelt von Anfang an ab – mit einem Angebot, das man getrost als kirmesuntypisch bezeichnen durfte, und in einem für damalige Verhältnisse außergewöhnlichen Zelt.

Nachdem das Geschäft im Jahr 2023 zum zweiten Mal den Besitzer gewechselt hatte, änderte sich das Konzept. Ein Schritt, mit dem damals nicht alle Kirmesgänger glücklich waren. Heute wurde nun der nächste Meilenstein und ein erneuter Besitzerwechsel offiziell vorgestellt.

Langfristige Pläne und echte Investitionen

Die beiden Unternehmer Robin Wagner (32) und Stephan Beuth (29) werden den Dürener Treff in den kommenden Jahren betreiben. Wie ernst es den beiden mit ihren langfristigen Plänen ist, unterstreichen sie mit der Gründung einer eigenen GmbH eigens für dieses Projekt. Auch erste Investitionen für die Zukunft sind bereits fest eingeplant: So soll die große Zeltplane direkt nach der diesjährigen Annakirmes komplett erneuert werden. In diesem Jahr liegt der Fokus der Modernisierung vor allem auf dem Innenraum des Zelts.

Das neue Konzept: Kulinarische Highlights aus der Region

Gastronom und Zeltwirt Robin Wagner wird gemeinsam mit seinem 50-köpfigen Team für einen erstklassigen Service im Ausschank sorgen. Für die passende Hintergrundmusik und eine ausgelassene Stimmung im Zelt ist DJ Nikkes an Bord.

Beim Thema Kulinarik setzen die beiden Unternehmer voll auf lokale Unterstützung aus Düren:

  • Die Tortellini-Bude kehrt zurück: Die Brüder Geuenich – bekannt durch ihre Gastronomien Nudel & Holz sowie Pizza & Stein – lassen die legendäre Tortellini-Bude wieder auferstehen. Extra dafür wird ein eigener Foodtruck gebaut. Dass es hierbei auch moderne Veränderungen und Anpassungen geben wird, versteht sich von selbst.
  • Kulinarisches Angebot: Gastronom Juan „Eddy“ Kemper vom Restaurant Beef&Brad bereichert das Angebot mit einer speziellen kulinarischen Auswahl. Auf der Karte stehen unter anderem der bekannte Serrano-Schinken, nur ein exklusiver Burger sowie jede Menge Slices.
  • Qualität an der Gyros-Bude: Der beliebte Gyros-Stand wird durch erfahrene Metzger der Dürener Firma Rosenzweig verstärkt, um auch hier höchste Qualität und besten Service zu garantieren.

Die Historie des Dürener Treffs

Das Traditionsgeschäft wurde ursprünglich im Jahr 1989 von der Firma Weyermann auf die Annakirmes gebracht. Im Jahr 2000 wurden die alten, einzelnen Partyzelte durch das neue, markante Zelt der Dürener Firma Seybold ersetzt. Bis heute ist diese Konstruktion eine feste Institution auf dem Festplatz.

Im Jahr 2009 wurde das Geschäft im Rahmen einer Nachfolgeregelung von der Unternehmergemeinschaft Rosenzweig-Nolden-Heisinger übernommen. Nach vielen erfolgreichen Jahren entschieden sich die Betreiber im Jahr 2023 dazu, das Geschäft abzugeben. Daraufhin übernahm der Dürener Schausteller Gerhard Suhr den Betrieb und benannte ihn vorübergehend in „Anna-Treff“ um.

Annakirmes-Bewerbung: Warum der Blitz-Wechsel klappte

Eigentlich war Gerhard Suhr bereits als offizieller Vertragspartner der Stadt Düren für den begehrten Standplatz zwischen Platz 2 und Platz 3 gesetzt. Die strengen Vergaberichtlinien der Annakirmes erlauben normalerweise keineswegs die einfache Weitergabe eines Standplatzes an einen anderen Beschicker.

Dass der reibungslose Übergang nun doch so schnell geklappt hat, liegt an einer Sonderregelung: Wird ein laufendes Geschäft komplett verkauft, kann der bestehende Vertrag mit dem Segen aller Beteiligten auf den neuen Inhaber übergehen. Genau diese Klausel kam hier erfolgreich zum Tragen.

Starker Rückhalt aus der Dürener Szene

Große Unterstützung erhielten die beiden Jungunternehmer Wagner und Beuth nicht nur aus der Stadtverwaltung und der Politik. Auch der ehemalige City-Manager und erfahrene Veranstaltungsorganisator Michael Linn stand den beiden beratend zur Seite. Besonders erfreulich: Auch die früheren Besitzer Heinz Nolden und Dennis Rosenzweig unterstützen das neue Projekt tatkräftig – ein echtes Generationen-Projekt für die Dürener Kirmes.

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