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Schlüsselübergabe „Am Wehr“ – Lendersdorfer Projekt des Dürener Bauvereins

Das Foto zeigt twei Mehrfamilienhäuser in Lendersdorf Am WehrC. Lammertz / ZieL.media

Die offizielle Bauabnahme ist erfolgreich abgeschlossen. Damit steht dem Einzug der ersten Mieter nichts mehr im Weg. In Lendersdorf „Am Wehr“ hat der Dürener Bauverein zwei moderne Mehrfamilienhäuser gebaut, die mit 19 barrierefreien Wohnungen hochwertigen Wohnraum bieten – in direkter Nachbarschaft zur Rur und eingebettet in eine idyllische Naturlandschaft.

Die Nachfrage nach den 50 bis 90 Quadratmeter großen Einheiten war in den vergangenen Wochen schon stark. „Wir haben die insgesamt 1.200 Quadratmeter Wohnfläche ganz bewusst so aufgeteilt, dass Wohnungsgrößen für unterschiedlichste Lebensentwürfe entstehen – für Jüngere, für Ältere, für Familien, Paare und Alleinstehende“, berichtet Dagmar Runge, Geschäftsführerin des Bauvereins. Dieses Konzept einer lebendigen, generationenübergreifenden Nachbarschaft trifft offenbar den Bedarf: Die beiden Häuser sind fast vollständig vermietet, aktuell sind nur noch drei Wohnungen zu haben.

Nachhaltigkeit im Fokus

Wie bei allen aktuellen Projekten des Dürener Bauvereins stand auch in Lendersdorf der ökologische Fußabdruck im Mittelpunkt: Der weitläufige Gemeinschaftsgarten ist als Streuobstwiese konzipiert und lädt mit Sitzgelegenheiten und einem kleinen Kinderspielplatz zum Verweilen ein. Die Wärmeversorgung erfolgt vollständig über eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einer behaglichen Fußbodenheizung. Eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert den Bewohnern künftig günstigen und grünen Mieterstrom, was spürbar zur Senkung der Energiekosten beiträgt. Auch der lokale Artenschutz wurde integriert: Den vor Ort beheimateten Fledermaus-Populationen werden in direkter Nachbarschaft zehn Nistkästen als neues Zuhause angeboten.

Geförderter Wohnungsbau: WBS erforderlich

Bei dem Projekt „Am Wehr“ handelt es sich um geförderten Wohnungsbau, realisiert mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro und unterstützt durch die Wohnraumförderung des Kreises Düren. Das heißt: Mietinteressenten benötigen einen Wohnberechtigungsschein (WBS) der Einkommensgruppe A. Die Einkommensgrenze liegt dafür beispielsweise für eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern bei einem Netto-Haushaltseinkommen von 43.130 Euro im Jahr. Anders als häufig angenommen wird, hat etwa die Hälfte der deutschen Haushalte Anspruch auf einen WBS.

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Pressetext: Dürener Bauverein AG / ZieL.media

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