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Dürener Weihnachtsmarkt 2026: Neue Attraktionen und ein Programm voller Überraschungen

Symbolbild Rathaus (Foto: Markus Schnitzler)

Düren. Mit neuen Attraktionen, zusätzlichen gastronomischen Angeboten und einem deutlich erweiterten Rahmenprogramm geht der Dürener Weihnachtsmarkt in seine 52. Auflage. Vom 19. November bis zum 23. Dezember verwandelt sich der Marktplatz nun zum dritten Mal nach seinem Umzug vom Kaiserplatz in eine weihnachtliche Erlebniswelt.

Besonders ins Auge fallen in diesem Jahr zwei außergewöhnliche Bauwerke: Neben der inzwischen fest etablierten, 20 Meter hohen Glühweinpyramide erwartet die Besucherinnen und Besucher erstmals eine knapp zehn Meter hohe Weihnachts-Vinothek, die zugleich als größter mobiler Adventskalender Deutschlands angekündigt wird. Auch beim Programm setzt der Weihnachtsmarkt neue Akzente. Eine weitere Neuerung betrifft die Öffnungszeiten: Erstmals seit 20 Jahren öffnet der Markt am Totensonntag ab 18 Uhr.

„Wir machen einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem modernen Weihnachtsfestival“, kündigt Veranstaltungsmanager Markus Schöning an. Ziel sei es, den Weihnachtsmarkt mit neuen Ideen und zusätzlichen Angeboten weiterzuentwickeln und als attraktiven Treffpunkt für Düren und die gesamte Region zu stärken. Dabei betont Schöning die Bedeutung der vielen Beteiligten: „Ein Weihnachtsmarkt lebt von den Menschen, die ihn mittragen und gestalten. Viele Akteure tragen dazu bei, dass sich der Dürener Weihnachtsmarkt weiterentwickelt.“

Auch Bürgermeister Frank Peter Ullrich sieht in den Neuerungen eine konsequente Fortentwicklung der Veranstaltung. Dazu gehöre auch die Entscheidung, den Weihnachtsmarkt künftig am Totensonntag im gesetzlich zulässigen Rahmen ab 18 Uhr zu öffnen. Damit orientiere sich Düren an der Entwicklung in zahlreichen anderen Städten und Gemeinden der Region. In den vergangenen Jahren hatte die Stadt an ihrer seit 2006 geltenden Regelung festgehalten, den Markt an diesem Tag vollständig geschlossen zu halten.

Ein Adventskalender der besonderen Art

Eine der großen Neuheiten auf dem Marktplatz ist die Weihnachts-Vinothek der Schaustellerfamilie Bügler. Johann Bügler und seine Familie haben dafür ein außergewöhnliches Projekt auf die Beine gestellt: Eine aufwendige, knapp zehn Meter hohe Holzkonstruktion, die als größter mobiler Adventskalender Deutschlands konzipiert ist. In dem imposanten Bauwerk verbindet sich eine Vinothek mit ausgewählten Weinen mit einem gastronomischen Angebot aus frisch belegtem Flammkuchen, der im Steinofen zubereitet wird.
Ein besonderes Highlight ist die große Video-LED-Wand, die den Adventskalender zu einem Erlebnis mit sozialem Mehrwert macht. Hinter den digitalen Adventstürchen verbirgt sich zugleich ein gemeinnütziger Gedanke: Unternehmen können sich mit Werbebeiträgen beteiligen, die daraus erzielten Einnahmen kommen vollständig gemeinnützigen Organisationen und sozialen Einrichtungen zugute. Diese können sich zudem auf der LED-Fläche präsentieren. So verbindet das Familienprojekt weihnachtliche Atmosphäre, Genuss und gesellschaftliches Engagement.
Nicht fehlen darf auch die 20 Meter hohe Glühweinpyramide von Schausteller Frank Roos, die sich seit ihrer Premiere zu einem echten Blickfang und Markenzeichen des Dürener Weihnachtsmarktes entwickelt hat. Sie trägt ab diesem Jahr den Namen „Große Dürener Weihnachtspyramide“. „Das ist auch ein Zeichen unserer besonderen Verbundenheit zu Düren“, erklärt Frank Roos. Passend dazu gibt es wieder eine eigene Glühwein-Sammeltasse, die diesmal bekannte Sehenswürdigkeiten aus dem gesamten Kreis Düren zeigt.

Mehr Händler, neue Spezialitäten und kulinarische Vielfalt

Auch bei den Verkaufs- und Gastronomieständen wächst das Angebot. Trotz kurzfristiger Absagen werden mehr Händler als im Vorjahr erwartet. Neben Likören, Schmuck und Imkereiprodukten gibt es erstmals Südtiroler Spezialitäten sowie einen Stand, an dem Textilien aller Art nach individuellen Vorstellungen bestickt werden können. Für zusätzliche kulinarische Abwechslung sorgen unter anderem Feltens Kartoffelküche, Langos, Poffertjes und verschiedene Milchreisvariationen. Auch vegetarische und vegane Gerichte gehören zum Angebot.

Thementage und Musik für jeden Geschmack

Deutlich erweitert wurde auch das Rahmenprogramm. „Wir haben jeden Tag Programm, außer dienstags“, sagt Markus Schöning. Zu den besonderen Höhepunkten gehören mehrere Thementage: So präsentiert sich am Samstag, 5. Dezember, die Dürener Suppenküche auf dem Weihnachtsmarkt. Am Sonntag, 6. Dezember, stellt der Rotary-Club seine Aktion „Lesen lernen – Leben lernen“ vor. Im Anschluss sorgt eine Magic-Santa-Show für Unterhaltung bei den jüngsten Gästen.
Am Samstag, 12. Dezember, ist der bekannte Quizmoderator Daniel Kus zu Gast. Ein besonderes Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 20. Dezember. Mit Blick auf den Historischen Annamarkt, der im Juni 2027 nach Düren kehrt, steht der vierte Adventssonntag ganz im Zeichen des Mittelalters. Feuerkünstler, Märchenerzähler und die Landsknechte sorgen für historische Atmosphäre.

Auch musikalisch wird einiges geboten. Zur offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch Bürgermeister Frank Peter Ullrich am Montag, 23. November, spielt die Musikschule Düren. Ab 19.30 Uhr steht dann der bekannte Sänger Torben Klein auf der Bühne. Kölsche Musik gehört auch an den darauffolgenden Montagen zum Programm.

Einen neuen musikalischen Akzent setzen die Veranstalter von „Beats & Drinks“: Daniel Bein und Kadir Aksoy laden jeden Mittwoch von 18 bis 21 Uhr unter dem Motto „Beats & Bells“ zur Afterwork-Party ein. Für den passenden Sound sorgen bekannte DJs aus der Region, die mit der Vorweihnachtszeit abgestimmten Beats den Feierabend musikalisch begleiten – wie die beiden Veranstalter augenzwinkernd betonen.

Zu den weiteren Publikumsmagneten zählen die „Lebende Krippe“ am Sonntag, 13. Dezember, und das Eisstockschießen vor der Pastabar „Nudel & Holz“, das im vergangenen Jahr erfolgreich Premiere gefeiert hat.

Der Dürener Weihnachtsmarkt ist vom 19. November bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Eine Verlängerung bis 22 Uhr ist bei entsprechendem Besucherandrang möglich. Am Totensonntag, 22. November, öffnen die Stände von 18 bis 21 Uhr.
 

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