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Gemeinsam beim 3. Inklusionslauf unterwegs sein

Gruppenbild mit MenschenStadt Düren


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Düren. Gemeinsam laufen, gehen oder rollen und dabei ein Zeichen für gelebte Inklusion setzen: Am Freitag, dem 11. September 2026, lädt der Inklusionsbeirat der Stadt Düren zum inzwischen 3. Inklusionslauf ein. 

Auf der Kreissportanlage der Kaufmännischen Schulen an der Euskirchener Straße sind alle willkommen, die gemeinsam Runden für den guten Zweck sammeln möchten – unabhängig von Alter, körperlichen Voraussetzungen oder sportlicher Erfahrung.

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen geht der Inklusionslauf damit in seine dritte Runde. Dabei zählt auch in diesem Jahr nicht, wer besonders schnell unterwegs ist oder die meisten Runden schafft. Entscheidend sind die Begegnungen auf und neben der Strecke und das gemeinsame Erlebnis.

„Der Inklusionslauf zeigt auf eine ganz unkomplizierte und schöne Weise, was Inklusion bedeutet: Alle können dabei sein und gemeinsam etwas erreichen. Genau dieses Miteinander hat die vergangenen Läufe zu etwas Besonderem gemacht. Ich freue mich sehr, dass wir diese Erfolgsgeschichte in diesem Jahr fortsetzen“, sagt David Musgrave, Vorsitzender des Inklusionsbeirates der Stadt Düren.

Auch Bürgermeister Frank Peter Ullrich freut sich auf die dritte Auflage: „Beim Inklusionslauf kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen und erleben Gemeinschaft. Es geht nicht um Bestzeiten oder sportliche Höchstleistungen, sondern um Freude, Begegnung und gegenseitige Wertschätzung. Damit setzt die Veranstaltung ein starkes Zeichen dafür, dass Zusammenhalt und Teilhabe in unserer Stadt selbstverständlich sein sollen.“

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer entscheidet selbst, wie die Strecke gelegt wird und wie viele Runden es am Ende werden. Es kann gelaufen und gegangen oder auch im Rollstuhl gerollt werden. So kann sich jede und jeder entsprechend den eigenen Möglichkeiten beteiligen. „Mit dem Inklusionslauf bringen wir Menschen zusammen und machen gleichzeitig deutlich, dass Inklusion mitten in unserer Gesellschaft stattfindet“, erklärt Christopher Löhr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren. „Dass eine solche Veranstaltung gelingt, ist dem großen Engagement vieler Beteiligter zu verdanken. Haupt- und Ehrenamt arbeiten hier Hand in Hand und schaffen gemeinsam ein Angebot, an dem wirklich alle teilhaben können.“

Mit jeder absolvierten Runde soll zugleich wieder etwas für den guten Zweck bewegt werden. „Das magische Ziel sind 10.000 absolvierte Runden“, erklärt Britta Hourtz, die Leiterin des Sozialamtes. „Wird das erreicht, fließt eine Spende in Höhe von 10.000 Euro für inklusive Ferienspiele für Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap. Sollten bei der Veranstaltung noch weitere Erlöse zum Beispiel aus dem Getränkeverkauf oder durch weitere Spenden dazu kommen, können noch weitere Projekte unterstützt werden.“ Die Leiterin des Sozialamtes erinnerte auch an die lange Tradition von Spendenläufen in unserer Stadt: „Der Inklusionslauf beruht ja auf der Idee des Peter und Paul-Laufs, der lange Jahre in Düren stattgefunden hat. Daher möchten wir uns an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich bei Peter Borsdorff dafür bedanken, dass wir auf seine Erfahrung greifen konnten und er uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.“

Der „3. Inklusionslauf“, ausgerichtet vom Inklusionsbeirat der Stadt Düren, findet am 11. September 2026 von 15 Uhr bis 18 Uhr auf der Kreissportanlage der Kaufmännischen Schulen an der Euskirchener Straße statt. Gelaufen werden kann flexibel während des gesamten Veranstaltungszeitraumes. Die Teilnahme ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen bitten die Verantwortlichen aber um eine vorherige Anmeldung, online unter www.dueren.de/inklusionslauf. „Natürlich können aber auch wieder Kurzentschlossene mitlaufen“, erklärt David Musgrave. „Die Anmeldungen sind für uns aber sehr hilfreich, um die Wasser- und Obstvorräte zu kalkulieren. Wasser und Obst sind für die Läuferinnen und Läufer kostenlos. Darüber hinaus gibt es aber natürlich auch Softdrinks und Würstchen. Und in diesem Jahr erstmals auch Wein und Bier. Das alles zum Selbstkostenpreis.“

Außerdem haben die Organisatoren in diesem Jahr auch das Angebot neben der Strecke noch einmal erweitert: Unter anderem ein Sportparcours, eine Teddyklinik, Kinderschminken, eine Hüpfburg oder auch eine Spiel- und Malecke stehen bereit.

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