Düren. Laufend, gehend oder rollend gemeinsam etwas erreichen: Beim 3. Inklusionslauf des Inklusionsbeirates der Stadt Düren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 10.021 Runden gelegt. Damit wurde das im Vorfeld ausgegebene Ziel von 10.000 Runden trotz schwieriger Wetterbedingungen übertroffen.
Pünktlich zum Start des Inklusionslaufs auf der Kreissportanlage an den Kaufmännischen Schulen an der Euskirchener Straße hatte kräftiger Regen eingesetzt. Davon ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber nicht aufhalten. Runde für Runde arbeiteten sie sich gemeinsam an die anvisierte Marke heran – und knackten am Ende tatsächlich die 10.000.
„Dass wir unser großes Ziel trotz des kräftigen Regens zum Start erreicht haben, freut mich ganz besonders. Die 10.021 Runden zeigen, mit wie viel Begeisterung und Gemeinschaftsgefühl die Menschen dabei waren“, sagt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Genau darum geht es beim Inklusionslauf. Ganz unterschiedliche Menschen kommen zusammen, jeder macht nach seinen eigenen Möglichkeiten mit und am Ende erreichen alle gemeinsam etwas. Ein großes Dankeschön an alle, die ihre Runden gedreht und damit ein starkes Zeichen für Inklusion und Zusammenhalt gesetzt haben.“
Beim Inklusionslauf kommt es nicht auf Bestzeiten oder sportliche Höchstleistungen an. Jede und jeder kann selbst entscheiden, wie viele Runden absolviert und wie die Strecke gelegt wird – laufend, gehend oder beispielsweise auch im Rollstuhl. Entscheidend sind das gemeinsame Erlebnis und die Begegnungen auf und neben der Strecke.
Mit den 10.021 absolvierten Runden wurde gleichzeitig etwas für den guten Zweck bewegt: Für das Erreichen der Marke von 10.000 Runden fließt eine Spende in Höhe von 10.000 Euro in inklusive Ferienspiele für Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap.
Auch abseits der Laufstrecke wurde den Besucherinnen und Besuchern einiges geboten. Unter anderem gab es einen Sportparcours, eine Teddyklinik, Kinderschminken, eine Hüpfburg sowie eine Spiel- und Malecke.
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