Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin bewahrte einen 87-jährigen Mann aus Jülich am Donnerstagmittag (28.08.2025) vor einem erheblichen finanziellen Schaden. Der Rentner hatte zuvor einen Anruf von falschen Polizisten erhalten.
Die „richtige“ Polizei zu informieren war die korrekte Handlung einer Bankmitarbeiterin aus Jülich, die misstrauisch wurde als gegen 12:00 Uhr ein älterer Herr in der Bankfiliale erschien und einen fünfstelligen Geldbetrag in bar abheben und mit nach Hause nehmen wollte. Der Rentner hatte zuvor einen Anruf von falschen Polizeibeamten erhalten, die ihn im Rahmen angeblicher polizeilicher Ermittlungen aufforderten, Bargeld von seinem Konto abzuheben und zunächst zuhause vorzuhalten.
Die eingesetzten Beamten klärten den Senior über die aktuell häufig vorkommende Betrugsmasche auf und gaben ihm Verhaltenshinweise, zum Umgang mit derartigen Situationen.
In diesem Zusammen mahnt die Polizei erneut zur Vorsicht und gibt folgende Hinweise zum Schutz vor Betrug durch falsche Polizeibeamte:
– Die Polizei ruft Sie niemals mit der Notrufnummer 110 an. Lassen Sie sich den Namen geben, legen Sie auf und rufen Sie selbst bei Ihrer örtlichen Polizeibehörde zurück. Nutzen Sie dafür niemals die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer manuell. – Geben Sie niemals telefonisch Auskünfte über Bargeld, Schmuck, Wertsachen oder Kontodaten. – Die Polizei fordert niemals dazu auf, Geld oder Wertsachen zur „Aufbewahrung“ zu übergeben – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit – sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen. – Wenn ein angeblicher Polizist vor Ihrer Tür steht: Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel die Polizei unter der echten 110 an. – Warnen Sie bitte auch ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor dieser Betrugsmasche!