Düren. In der Veranstaltungsreihe „Generationen im Gespräch“ stand die jüngste Ausgabe ganz im Zeichen der Gleichstellung. Anlass war der Internationale Frauentag im März. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Amt für Generationen, Ehrenamt und Betreuungen in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Düren.
Eingeladen waren rund 20 Schülerinnen und Schüler eines Pädagogikkurses der Oberstufe am St.-Angela-Gymnasium sowie Interessierte aus dem Seniorenrat und dem Frauenforum.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in den Archivschatz des Stadt- und Kreisarchivs Düren zum Thema „40 Jahre Gleichstellungsbüro der Stadt Düren“. Der Leiter des Archivs, Daniel Schulte, präsentierte einen anschaulichen Überblick über die Entwicklung der Gleichstellungsarbeit in unserer Stadt.
Im Anschluss entwickelte sich ein lebendiger generationenübergreifender Austausch, an dem sich auch Christopher Löhr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren, beteiligte. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit über die Generationen hinweg darstellen und weiterentwickeln. „Diese Themen eignen sich besonders für eine generationenübergreifende Diskussion, da jede und jeder dazu bereits eigene Erfahrungen gemacht hat“, erklärte Agnes Ophoven-Polaczek, Leiterin des Amtes für Generationen, Ehrenamt und Betreuungen der Stadt Düren.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, Sabrina König, betonte, dass trotz bereits erzielter Fortschritte weiterhin Handlungsbedarf bestehe: „Auch wenn einige Ungleichheiten mittlerweile gesetzlich ausgeglichen wurden, ist noch nicht alles erreicht. Junge Frauen erleben weiterhin Lohnungerechtigkeit oder berichten von Belästigungen im öffentlichen Raum, etwa auf dem Nachhauseweg. Da gibt es noch viel zu tun.“
Die Veranstaltung machte erneut deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen den Generationen ist, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsam an einer gleichberechtigten Gesellschaft zu arbeiten.








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