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Arbeiten an der Straße „Papiermühle“ erfolgreich abgeschlossen

Gruppenbild mit MenschenStadt Düren


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Düren. Nach rund neun Monaten Bauzeit sind die umfangreichen Straßen- und Kanalarbeiten in der Straße „Papiermühle“ erfolgreich abgeschlossen. Seit dem 7. August ist die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. 

Damit konnte der aktuelle Bauabschnitt des Gemeinschaftsprojekts von Stadt Düren, Stadtentwässerung Düren und Wasserverband Eifel-Rur früher als ursprünglich vorgesehen beendet werden. Zum offiziellen Spatenstich Anfang Februar war noch mit einer Bauzeit bis Ende des Jahres gerechnet worden.

Im Mittelpunkt der Maßnahme stand die erstmalige Herstellung einer neuen Straße auf einer Länge von 300 Metern. Gleichzeitig wurde die Entwässerungsstruktur umfassend erneuert und ausgebaut. So entstand eine rund 240 Meter lange Regenwasserkanalisation einschließlich einer Regenwasserbehandlungsanlage. Außerdem wurde der bestehende Schmutzwasserkanal, der sogenannte Hauptsammler 13, im Bereich des Mühlenteichs auf einer Länge von rund 280 Metern erneuert und hydraulisch angepasst. Die Kanalarbeiten zwischen der Mariaweilerstraße und der Brücke über den Mühlenteich wurden in offener Bauweise ausgeführt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro.

„Mit dem Abschluss dieses Bauabschnitts haben wir einen wichtigen Teil unserer Infrastruktur grundlegend und zukunftsfähig erneuert. Dabei zeigt sich auch, welchen Mehrwert es hat, wenn verschiedene Projektpartner ihre Arbeiten eng miteinander abstimmen“, sagt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Dass die Maßnahme früher als ursprünglich vorgesehen abgeschlossen werden konnte, ist besonders erfreulich. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und natürlich auch den Anwohnerinnen und Anwohnern, den Unternehmen und Vereinen vor Ort für ihr Verständnis und ihre Rücksichtnahme während der Bauzeit.“

Eine besondere Herausforderung während der Arbeiten war die Koordination der unterschiedlichen Tiefbauarbeiten der drei Projektpartner. Gleichzeitig musste die Zu- und Abfahrt des dort ansässigen Entsorgungsbetriebs während der Bauzeit aufrechterhalten werden. Durch die gemeinsame Planung konnten Arbeiten gebündelt und Synergieeffekte genutzt werden. Schon zum Projektstart hatten die drei Projektpartner die gemeinsame Umsetzung mit dem Ziel verbunden, die Maßnahme möglichst zeit- und kosteneffizient durchzuführen.

Auch technisch wurden neue Wege beschritten. Beim Kanalsystem kamen erstmals spezielle Schachtabdeckungen aus Composite-Material zum Einsatz, die mit dem kunststoffausgekleideten Kanalsystem verbunden wurden. Der Wasserverband Eifel-Rur setzt damit auf eine innovative und zukunftsorientierte Ausführung.

„Die Arbeiten waren ein wichtiger Schritt, um die Entwässerung in diesem Bereich dauerhaft leistungsfähig aufzustellen. Neben der Erneuerung des Hauptsammlers hat die Straße erstmals einen eigenen Regenwasserkanal erhalten“, erklärt Benjamin Savelsberg, der Leiter der Stadtentwässerung Düren. 

Mit dem jetzt abgeschlossenen Bauabschnitt ist das Gesamtprojekt in der Papiermühle noch nicht vollständig beendet. Zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich ab dem Sommer 2028, sollen die vorhandene Mühlenteichbrücke sowie der Straßenabschnitt zwischen der neuen Brücke und der Einmündung in die Straße „Nickepütz“ vollständig erneuert werden. Zudem steht die Erneuerung eines weiteren Abschnitts des Hauptsammlers auf einer Länge von rund 120 Metern an.