Neues Stehpult mit „Bürgerbox“ im Bürgerbüro erleichtert Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern

Von links: Hans-Jörg Feltes, Leiter des Bürgerbüros, Michaele Klinkhammer vom Bürgerbüro, Maria Wallraff, Vorsitzende des Bürgerausschusses, Christine Käuffer, Dezernentin für Recht, Sicherheit und Bürgerservice. Foto: Stadt Düren


Düren. Aufgrund eines Ratsbeschlusses vom Juli 2014 gibt es in Düren einen Bürgerausschuss. Wer ein Anliegen hat, das politisch behandelt werden soll, kann sich an den Bürgerausschuss wenden. Um den Weg für die Bürgerinnen und Bürger zum Ausschuss noch einfacher und bequemer zu machen, wurde jetzt im Bürgerbüro ein Stehpult mit einer „Bürgerbox“ aufgestellt. Nun kann jeder vor Ort ganz unbürokratisch das dort ausliegende Formulare „Bürgerantrag“ ausfüllen und direkt einwerfen.

Die Gemeindeordnung (§ 24 GO NRW), ermöglicht allen Einwohnerinnen und Einwohner, also auch Minderjährigen, Ausländern und Staatenlosen sowie Vereinen, Initiativen usw.,  einen Bürgerantrag zu stellen. 

„…hiermit beantrage ich, dass sich der Bürgerausschuss der Stadt Düren mit folgender Anregung bzw. Beschwerde befasst:“, so lautet der vorgedruckte Text auf dem Formular. In die Leerzeilen kann der Antragsteller nun seine Anregung bzw. Beschwerde eintragen und –wenn er möchte – auch ausführlich begründen.

Wer einen Bürgerantrag stellt, hat die politische Behandlung seines Anliegens gewählt. 

Es gibt zwei weitere Möglichkeiten, sein Anliegen nicht politisch, sondern verwaltungsintern behandelt zu sehen: durch das Ideen- und Beschwerdemanagement des Bürgerbüros oder in der Sprechstunde des Bürgermeisters.