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Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Das Foto zeigt Bürgermeister Frank Peter Ullrich und Michael Schopf im Foyer des Dürener Rathauses.Stadt Düren


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Düren. Spätestens mit dem Krieg in der Ukraine ist die Sicherheit des Landes und somit auch die Bedeutung einer Verteidigung wieder mehr in das Blickfeld der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland gerückt. Das gilt für die Bundeswehr im Allgemeinen wie auch für deren Reserve.

Zu einem gemeinsamen Gespräch über die Arbeit der Reservistinnen und Reservisten sowie allgemein der Reserve bei der Bundeswehr und über mögliche Kooperationen mit der Stadt Düren trafen sich jetzt Michael Schopf, der neu gewählte Vorsitzende der Kreisgruppe Düren im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) e.V. und Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich im Dürener Rathaus.

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) ist mit rund 110.000 Mitgliedern die größte Vereinigung ehemaliger Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Die Kreisgruppe Düren im Reservistenverband ist ein örtlicher Zusammenschluss von Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr sowie von fördernden Mitgliedern, die sich für die Bundeswehr und die Sicherheitspolitik interessieren und engagieren möchten. Sie umfasst im Kreis Düren die Reservistenkameradschaften Düren und Lamersdorf sowie drei weitere Reservistenkameradschaften im Kreis Euskirchen. Insgesamt besteht die Kreisgruppe Düren derzeit aus 474 Mitgliedern.

„Wir sind bei verschiedenen Gelegenheiten präsent, jedoch wünsche ich mir noch mehr Aktivitäten, insbesondere auch in und mit der Stadt Düren“, sieht Michael Schopf, Hauptmann d. R. (Anm. der Reserve) und berufstätig in der Zentralen Hochschulverwaltung der RWTH Aachen, die Reservisten vor allen Dingen als Mittler zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft. Zunehmend sei es aber schwierig, erklärt Michael Schopf, Nachwuchskräfte für den Verband zu gewinnen. „Hier haben wir ähnliche Probleme wie viele andere Vereine auch“, hofft er auf eine Kehrtwende in den Mitgliederzahlen. „Insbesondere wünsche ich mir, dass sich wieder mehr ehemalige Wehrdienstleistende bzw. Zeit- oder Berufssoldaten im Reservistenverband engagieren“, so Schopf weiter.
Auch wenn man noch im aktiven Dienst der Bundeswehr ist, sei es möglich, Mitglied im Reservistenverband zu werden und seine Expertise einzubringen, erklärt er. „Wir haben bereits einige aktive Soldaten, die sich bei uns engagieren. Aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger, die nicht „gedient“ haben, sich aber für Sicherheitspolitik interessieren, können als sogenannte Fördermitglieder im Reservistenverband Mitglied werden“, tritt Michael Schopf den sich hartnäckig haltenden Gerüchten entgegen, eine Mitgliedschaft im Reservistenverband gelte nur für frühere Bundeswehrsoldaten. 

Für die Kreisgruppe Düren im Reservistenverband der Deutschen Bundeswehr sieht Bürgermeister Frank Peter Ullrich gleich mehrere Einbringungsmöglichkeiten. So etwa durch Begleitung bei den jährlich stattfindenden Bundeswehrkonzerten im Dürener Haus der Stadt oder bei den Gedenkveranstaltungen zum 16. November 1944. Auch seien weitere Kooperationen zu bestimmten Anlässen in der Stadt Düren durchaus denkbar, so der Bürgermeister.
Frank Peter Ullrich: „Insgesamt freue ich mich, dass der persönliche Austausch in diesen schwierigen Zeiten wieder aufgenommen wird, denn mit wachsender Bedrohung wächst auch die Bedeutung der Bundeswehr und deren Reserve. In diesem Sinne unterstützen wir gerne die Kreisgruppe Düren im Reservistenverband der Deutschen Bundeswehr in ihren Anliegen, sich wieder verstärkt einzubringen.“