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Der Bauverein baut auch für sich selbst

Das Gebäude Grüngürtel 31, der Sitz des Dürener Bauvereins.C.Lammertz/ZieL.media


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Düren. Der Dürener Bauverein startet mit ambitionierten Plänen und einem klaren Bekenntnis zum architektonischen Erbe der Stadt in das Jahr 2026. Im Zentrum der Vorhaben stehen wegweisende Sanierungsprojekte, der Erhalt historischer Bausubstanz sowie der Abschluss einer wichtigen Maßnahme im sozialen Wohnungsbau. 

Dabei denkt der Bauverein in diesem Jahr auch an sich selbst: Der Unternehmenssitz an der Adresse Grüngürtel 31 wird umfangreich saniert, modernisiert und unter dem Aspekt der Barrierefreiheit auf den aktuellen Stand gebracht.

„Hier sind wir zu Hause“

Ganz bewusst hat sich der Dürener Bauverein für die Sanierung der bald 100 Jahre alten Immobilie und gegen die Suche nach einem neuen Bürogebäude ausgesprochen. „Auch wenn wir unseren Wirkungskreis längst über den Grüngürtel und über die Dürener Stadtgrenzen hinaus ausgedehnt haben, bleibt der Grüngürtel unser Herz und unsere Heimat“, betont Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende Dagmar Runge. „Hier sind wir zu Hause und hier fühlen wir uns sehr wohl. Aber es entspricht leider vieles nicht dem, was man heute von modernen Büro-Arbeitsplätzen und Office-Bereichen für den Austausch mit unseren Mieterinnen und Mietern erwartet.“
Mit dem Kauf der Immobilie (inklusive des ehemaligen Supermarkts und des „Kiosk Pley“) vom bisherigen Eigentümer, der Dürener Wohnungsbaugenossenschaft, wurde die Grundlage für den Umbau nach eigenen Vorstellungen geschaffen. „Natürlich werden dabei auch alle Anstrengungen unternommen, das Gebäude in möglichst vielen Details so zu gestalten, wie es zum Zeitpunkt der Errichtung war“, sagt Dagmar Runge. Wie bei vielen Sanierungen im Denkmalbereich müsse allerdings abgewogen werden: Moderne Sicherheitsstandards des Jahres 2026 haben Vorrang, weshalb der Denkmalschutz in Einzelfällen hinter technische Notwendigkeiten treten muss.

Goebenstraße und Am Wehr

Eines der wichtigsten Projekte zur Schaffung von neuem Wohnraum in Düren nimmt in diesem Jahr richtig Fahrt auf: das Projekt „Neubau im Altbau“ an der Goebenstraße 17-19a. Im Frühjahr wird dort die notwendige Schadstoffsanierung abgeschlossen, dann können die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Der seit längerer Zeit leerstehende Gebäudekomplex in der Nähe des Dürener Krankenhauses wird kernsaniert, ein Anbau erweitert die Wohnfläche um mehr als 50 Prozent. Von den künftig 48 Wohneinheiten – 38 bis 90 Quadratmeter groß – wird gut ein Fünftel öffentlich gefördert und später an Menschen mit Wohnberechtigungsschein vermietet.
Während die neuen Wohnungen an der Goebenstraße 2028 bezugsfertig sind, sollen die ersten Mieterinnen und Mieter in Lendersdorf „Am Wehr“ schon bald einziehen. „Es gab leider Verzögerungen“, berichtet Dagmar Runge. „Aber wir sind zuversichtlich, dass dieses schöne Projekt an der Rur bald abgeschlossen werden kann.“ Gebaut werden komfortable Zwei-, Drei- und Vierzimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 50 und 90 Quadratmetern. Die zwei Mehrfamilienhäuser sind öffentlich geförderter Wohnungsbau.

Sanierungen mit Blick aufs architektonische Erbe

Neben den Großprojekten setzt der Bauverein seine Strategie der Einzelsanierungen im gesamten Wohnungsbestand fort. Besonders im historischen Grüngürtel wird dabei auf eine behutsame Modernisierung geachtet. Ziel ist es, die gestalterischen Ideen von Stadtplaner Heinrich Dauer, dem „Vater des Grüngürtels“, zu bewahren oder dort, wo sie verloren gingen, wieder sichtbar zu machen.

Pressetext: Dürener Bauverein AG / ZieL.media

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