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Falscher Polizeibeamte am Telefon – beinahe um hohe Geldsumme betrogen


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Bereits am Montag (09.03.2026) erhielt eine Frau aus Nideggen den Anruf eines Betrügers, der ihr in akzentfreiem Hochdeutsch mitteilte, sie solle eine hohe Geldsumme an ein bestimmtes Konto überweisen. Eine Bankmitarbeiterin wurde aufgrund der hohen Geldsumme auf den Betrug aufmerksam.

In dem Telefonat wurde der Frau aus Nideggen unter anderem eröffnet, dass das Bundeskriminalamt in letzter Zeit mehrere Einbrüche in ihrer Wohngegend aufgenommen hat. Weiterhin wurde sie gefragt, wie viel Geld sie besitze und wo sie es aufbewahre. Der Betrüger betonte in mehreren weiteren Telefonaten, dass die Nideggenerin niemandem etwas von den Anrufen erzählen solle und forderte sie auf, eine hohe Geldsumme auf ein vorgegebenes Konto zu überweisen.

Der Aufforderung wollte die Frau am gestrigen Mittwoch (11.03.2026) nachkommen und begab sich zu ihrer Bank. Dort bemerkte eine aufmerksame Bankmitarbeiterin aufgrund der sechsstelligen Summe, die die Frau überweisen wollte, dass etwas nicht stimmen könnte und alarmierte die Polizei. Diese ist am Einsatzort erschienen und hat der Ermittlungen aufgenommen. Der Betrug konnte noch rechtzeitig verhindert werden.

Hinweise der Polizei – So schützen Sie sich vor Betrug durch falsche Polizeibeamte:

– Die Polizei ruft Sie niemals mit der Notrufnummer 110 an. Lassen Sie sich bei Anrufen der Polizei den Namen geben, legen Sie auf und rufen Sie selbst bei Ihrer örtlichen Polizeibehörde zurück. Nutzen Sie dafür niemals die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer manuell. – Geben Sie niemals telefonisch Auskünfte über Bargeld, Schmuck, Wertsachen oder Kontodaten. – Die Polizei fordert niemals dazu auf, Geld auf ein Konto zu überweisen oder Wertsachen zur „Aufbewahrung“ zu übergeben. – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit. – Sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen. – Wenn ein angeblicher Polizist vor Ihrer Tür steht: Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel die Polizei unter der echten 110 an. – Warnen Sie bitte auch ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor dieser Betrugsmasche!