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Falsche Polizeikontrolle auf der A44 – Täter erbeuten Bargeld


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Am Samstagmittag (04.04.2026) kam es auf der A44 zu einem Betrug durch einen falschen Polizeibeamten. Die Polizei sucht Zeugen.

Zwei Männer im Alter von 32 und 35 Jahren aus Belgien befuhren gegen 11:35 Uhr die A44 aus Richtung Düsseldorf in Fahrtrichtung Aachen. Während der Fahrt zeigte der Beifahrer eines neben ihnen fahrenden schwarzen, älteren VW Passat eine vermeintliche Polizeimarke vor und forderte die Männer durch entsprechende Gesten zum Anhalten auf.

Die beiden folgten der Aufforderung und verließen die Autobahn an der Anschlussstelle Titz. Auf einem Seitenstreifen der L226 unterhalb einer Autobahnbrücke hielten beide Fahrzeuge an. Der Beifahrer des Passats trat an das Fahrzeug heran, zeigte erneut die Marke vor und gab sich als Polizeibeamter aus. Er erklärte, es handele sich um eine Kontrolle mit dem Schwerpunkt Drogendelikte.

Im weiteren Verlauf forderte er die Männer auf, ihre Taschen zu leeren und insbesondere Bargeld sowie den Fahrzeugschlüssel auf das Armaturenbrett zu legen. Nachdem er sich zuvor die Fahrzeugpapiere zeigen ließ, nahm der Täter das dort abgelegte Bargeld im unteren vierstelligen Bereich sowie den Fahrzeugschlüssel an sich und flüchtete anschließend mit dem Passat in Richtung A44, Fahrtrichtung Düsseldorf.

Die Geschädigten konnten noch beobachten, wie der Fahrzeugschlüssel während der Flucht aus dem Fenster geworfen wurde. Dieser wurde dabei so beschädigt, dass er nicht mehr funktionsfähig war. Der falsche Polizeibeamte wird als etwa 175 cm groß und schlank beschrieben. Der Fahrer des Fahrzeugs soll korpulenter gewesen sein, konnte jedoch nicht näher beschrieben werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den beschriebenen Pkw oder die Täter geben können, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 zu melden.

Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizeibeamte sich jederzeit eindeutig ausweisen. Im Zweifel sollte über den Notruf 110 Kontakt zur Polizei aufgenommen werden.