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Pressesprecher der Stadt Düren zum Ehrenbürger der Partnerstadt Jinhua ernannt

Zwei Männer stehen auf einer BühneStadt Jinhua


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Düren. An der Wand hinter seinem Schreibtisch ticken zwei Uhren, in seiner Brust schlagen zwei Herzen – seit knapp 25 Jahren ist Helmut Göddertz Partnerschaftsbeauftragter der Stadt Düren für die chinesische Partnerstadt Jinhua. 

Für sein außergewöhnliches Engagement für die Freundschaft zwischen den beiden Städten wurde der 64-Jährige jetzt zum Ehrenbürger der Stadt Jinhua ernannt.

„In Anerkennung Ihres Beitrags zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt Jinhua, hat die Volksregierung der Stadt Jinhua beschlossen, Ihnen den Titel „Ehrenbürger der Stadt Jinhua“ zu verleihen“, steht in chinesischen Schriftzeichen auf der Urkunde geschrieben. „Das ist natürlich eine sehr große Ehre für mich. China ist schon ein Stück weit meine zweite Heimat geworden“, erklärt Helmut Göddertz. „Die Partnerschaft zwischen Düren und Jinhua ist von der chinesischen Regierung auf das höchste Level, das internationale Freundschaften erreichen können, gehoben worden. Das zeigt, dass diese Freundschaft wirklich besonders ist.“

Und dank Göddertz“ großem persönlichen Engagement funktioniert die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten hervorragend. Aus ihr haben sich unter anderem gegenseitige Unternehmensbesuche, ein reger Kulturaustausch und ein Schüleraustausch entwickelt. „Bei unserer jüngsten Delegationsreise nach Jinhua Ende März haben wir uns besonders mit den Themen Hochwasser und Hochwasserwirtschaft sowie nachhaltiger Stadtentwicklung und Verkehrsinfrastruktur beschäftigt“, berichtet er. Für die nahe Zukunft sei auch die Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung vorgesehen.

Wichtig sei bei aller Freundschaft aber immer auch ein kritischer Dialog, denn natürlich gebe es an China durchaus auch berechtigte Kritik: „Dabei hilft es, wenn man sich gegenseitig gut kennt und ein Vertrauensverhältnis zueinander aufgebaut hat. Es geht dabei auch um gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis“, so Helmut Göddertz.

Und so blickt der Pressesprecher der Stadt Düren schnell mal auf die beiden Uhren an der Wand hinter seinem Schreibtisch, wenn er eine Mail nach China schreibt und auf eine schnelle Antwort hofft: Die eine Uhr zeigt die deutsche Zeit an, die andere die in Jinhua. Jetzt, in der Sommerzeit, liegen sechs Stunden zwischen den beiden Städten. „Wenn ich in die Mittagspause gehe, machen die Kollegen in China Feierabend“, schmunzelt Helmut Göddertz.