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Dürener Koalition möchte Entwicklung neuer Wohngebiete vorantreiben

Flächennutzungsplan Stadt Düren Entwurf zur Offenlage 2024 (Foto: Stadt Düren)


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Die Stadt Düren braucht weiterhin neuen Wohnraum, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Mit einem Antrag für die Ratssitzung am Mittwoch möchten die Koalitionsparteien CDU und SPD nun die Entwicklung neuer Wohnbaugebiete vorantreiben. Schließlich wurden dazu bereits im 2024 neu aufgestellten Flächennutzungplan viele Hektar vorgesehen.

Neue Strategie gefordert

Der aktuelle Flächennutzungsplan sieht für zusätzliche Wohnbauflächen 64 Hektar vor. Über diese Flächen wurden bereits bei der Aufstellung des Plans 2024 gesprochen. Außerdem sehen CDU/SPD noch ein sogenanntes Innenentwicklungspotential von 70 Hektar, also neuen Wohnraum, der durch Nachverdichtung und Lückenschlüsse entsteht.

Sie fordern die Verwaltung nun auf, eine Strategie zu entwickeln. Dabei wollen sie erfahren, welche Flächen zuerst bearbeitet werden. Außerdem wollen sie das Potential der Innenentwicklung weiter erhöhen. Für eine erfolgreiche Planung muss zudem geklärt werden, was die Stadt selbst übernimmt und wofür externe Dienstleister beauftragt werden.

Übersicht der Wohnbauflächen

Im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans gab es 2024 bereits eine Übersicht der Wohngebiete, die entstehen sollen. Aus dem Steckbriefen geht folgende Liste hervor.

OrtsteilWohnbauflächeGröße (ha)
ArnoldsweilerNovalisstraße2,57
Kleiststraße2,07
Auf dem Driesch0,45
Auf dem Driesch2,98
Bürgewaldstraße2,90
BirkesdorfHovener Straße2,99
Weidenpesch2,97
BirgelK272,27
Bachstraße0,53
Daubenvaldersweg1,76
DürenBrückenstraße2,12
Gneisenaustraße0,65
Schulstraße1,42
Alte Jülicher Straße2,23
GürzenichMöschengasse3,62
HovenSenefelderstraße7,60
LendersdorfSaint-Hubert-Straße0,84
Zum Richelnberg2,11
MariaweilerPaulstraße1,48
Peterstraße3,50
MerkenEchtzer Straße3,79
Rheinstraße2,54
Rheinstraße2,68
RölsdorfFlurstraße1,46
Wittenauer Straße0,83

In der Summe sind es 58,36 ha. Es fehlen also rund 5,6 zu den diskutierten 64 Hektar.

Bis zu 1.500 Wohnungen

Was bedeutet das jetzt für den Wohnraum? Von den Flächenangaben muss ein Teil abgezogen werden, da neben der eigentlichen Häusern auch Flächen für Straßen, Gehwege, Grünflächen und andere Infrastruktur berücksichtigt werden müssen. Deshalb wird bei Einfamilienhäusern mit ungefähr 15 bis 20 Wohnungen pro Hektar, also pro 10.000 m² gerechnet. Bei Doppel- und Reihenhäusern verdoppelt sich der Wert ungefähr und bei Mehrfamilienhäusern ist er entsprechend noch größer. Da typischerweise verschiedene Arten von Häusern entstehen, könnten auf den gut 58 Hektar, die aus den Steckbriefen zum Flächennutzungsplan hervorgehen, bis zu 1.500 Wohnungen entstehen.

Bericht zum Flächennutzungsplan 2024