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Daniel Walter MdB informiert sich über Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Düren

Fahrzeughalle Quelle: (ots/Feuerwehr Düren)


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Austausch zu Einsatzorganisation, Ausbildung, Technik und Bevölkerungsschutz

Der Bundestagsabgeordnete Daniel Walter hat sich auf der Feuer- und Rettungswache Düren über die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Düren informiert. Begleitet wurde der Besuch durch den stellvertretenden Bürgermeister Andreas Isecke. Im Mittelpunkt standen die Einsatzorganisation, die Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Kräften, Fragen der Verwaltung, Ausbildung und Technik, der vorbeugende Brandschutz sowie aktuelle Herausforderungen in Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. Im Gespräch mit dem Leiter der Feuerwehr, Patric Ramacher, dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Thomas Quast, sowie den Abteilungsleitungen des Amtes 37 – Feuerwehr und Rettungsdienst wurden die vielfältigen Aufgabenbereiche vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um die Anforderungen, die mit der Sicherstellung von Brandschutz, Hilfeleistung, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in einer wachsenden Stadt verbunden sind. Deutlich wurde, dass die Leistungsfähigkeit von Feuerwehr und Rettungsdienst nicht allein vom Einsatzdienst abhängt. Verwaltung, Personalplanung, Ausbildung, Technik, vorbeugender Brandschutz und Einsatzvorbereitung bilden gemeinsam die Grundlage dafür, dass im Ereignisfall schnell und verlässlich geholfen werden kann. Auch Stromausfälle, Unwetterereignisse oder Kommunikationsausfälle zeigen, wie eng Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz und die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung miteinander verbunden sind. Die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems hängt daher nicht allein von den Einsatzkräften ab, sondern auch davon, dass Menschen grundsätzlich auf außergewöhnliche Lagen vorbereitet sind und eigene Vorsorge treffen können. Die vorgestellten Einsatzzahlen aus dem Jahr 2025 verdeutlichten die hohe Inanspruchnahme der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr der Stadt Düren wurde im vergangenen Jahr zu 1.417 Einsätzen alarmiert. Der Rettungsdienst rückte zu 20.672 Einsätzen aus. Damit sind Feuerwehr und Rettungsdienst täglich in erheblichem Umfang gefordert. Rechnerisch wird das System aus Feuerwehr und Rettungsdienst durchschnittlich etwa alle 24 Minuten zu einem Einsatz alarmiert. Neben der Einsatzorganisation wurden auch praktische Einblicke in Ausbildung und Technik gegeben. Dazu gehörten die Abläufe auf der Feuer- und Rettungswache, moderne Ausbildungsmöglichkeiten sowie technische und organisatorische Maßnahmen, mit denen sich die Feuerwehr auf unterschiedliche Einsatzlagen vorbereitet. Auch der vorbeugende Brandschutz wurde als wesentlicher Bestandteil kommunaler Gefahrenabwehr dargestellt. Er trägt dazu bei, Risiken frühzeitig zu erkennen, bauliche und organisatorische Schutzmaßnahmen zu bewerten und die Sicherheit von Menschen in Gebäuden und bei Veranstaltungen zu verbessern. Daniel Walter zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Düren und bedankte sich für die Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche. Zugleich unterstrich er, dass die Stärkung des Ehrenamtes sowie die Förderung des Feuer- und Bevölkerungsschutzes wichtige Anliegen bleiben.