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Ausstellung „Armut in Düren“ im Stadtmuseum eröffnet

Gruppenbild mit zwei MännernStadtmuseum Düren


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Düren. Mit großem Interesse ist im Stadtmuseum Düren im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich die neue Ausstellung „Armut in Düren“ eröffnet worden. Zahlreiche Gäste sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtgesellschaft, Hilfsorganisationen und Vereinen nahmen an der Eröffnungsfeier teil.

Die Ausstellung zeigt, dass Armut viele Gesichter hat und auch in Düren eine Herausforderung bleibt. Sie macht deutlich, welche Unterstützungsangebote bereits bestehen, zeigt aber auch, dass die Suche nach Lösungen für die Probleme von Armut betroffener Dürenerinnen und Dürener eine dauerhafte Aufgabe für die gesamte Stadtgesellschaft bleibt.

Nach der Begrüßung durch die Museumsleiterin Dr. Anne Krings richteten Bürgermeister Frank Peter Ullrich und der Beigeordnete für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren, Christopher Löhr, kurze Grußworte an die Anwesenden. Beide betonten die gesellschaftliche Relevanz des Themas und würdigten das Engagement der vielen städtischen und privaten Initiativen, Vereine und Hilfsorganisationen, die sich in Düren für von Armut betroffene Menschen einsetzen.

„Armut ist kein abstraktes Thema, sondern betrifft Menschen mitten in unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Die Ausstellung informiert und sensibilisiert. Zugleich zeigt sie, wie wichtig das gemeinsame Handeln von Stadt, Ehrenamt, Vereinen und sozialen Einrichtungen ist. Unsere Sozialdaten sind vergleichbar mit den Daten größerer Städte im Ruhrgebiet. Eine hohe Anzahl an Transferleistungsempfängerinnen und -empfängern ist Herausforderung und zugleich Auftrag für uns, die Menschen in unserer Stadt nicht unnötig zu belasten und gleichzeitig Lösungen für ihre Problemstellungen zu finden.“

Sarah Höner, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Stadtmuseums und Mitglied der Projektgruppe „Armut in Düren“, stellte die Bedeutung des Themas für das Stadtmuseum heraus. Das Museum blicke in seinen Projekten nicht nur in die Vergangenheit, sondern nehme auch Gegenwart und Zukunft Dürens in den Blick. Mit der Ausstellung „Armut in Düren“ wolle das Stadtmuseum unter anderem auch persönliche Dürener Geschichten sichtbar machen.

Einen weiteren Einblick in die Entstehung der Ausstellung gab Peter Becker, ehemaliger Schuldnerberater der Evangelischen Gemeinde zu Düren. Er erläuterte, aus welchen Beweggründen vor drei Jahren die Projektgruppe „Armut in Düren“ im Stadtmuseum gegründet wurde, und führte die Besucherinnen und Besucher in die inhaltliche Arbeit der Projektgruppe sowie in die Forschung und Aufarbeitung des facettenreichen Themas ein.

Die Ausstellung „Armut in Düren“ ist zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums, jeweils sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr, zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Nach Vereinbarung bietet das Museum auch Führungen außerhalb der Öffnungszeiten an.

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