Die Eberhard-Hoesch-Straße ist nicht mehr verkehrssicher genug und soll überarbeitet werden. Mit der Planung beschäftigt sich der Dürener Stadtrat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch, 14. Oktober. Es geht dabei um den Abschnitt zwischen der Frankenstraße und der Roncallistraße. Neben der Erneuerung des veralteten Straßenbelags soll die Verkehrsführung u.a. durch eine Verlängerung der Mittelinsel angepasst werden. Auch mehr Parkplätze sind vorgesehen.
Abstimmung mit Anwohnern: mehr Parkplätze, verkleinerte Vorgärten
Die ersten Pläne wurden von den Anliegern bereits bei einer Informationsveranstaltung im November 2025 vorgestellt. Daraus ergaben sich einige Wünsche und Anmerkungen, die in die weitere Planung eingeflossen sind. Der Straßenbelag ist in die Jahre gekommen und wird in dem Bereich zwischen Frankenstraße und Roncallistraße erneut. Die Fahrbahn wird 5,50 Meter breit mit abgegrenzten, erhöhten Gehwegen. Da auf der Straße Tempo 30 gilt, sind keine separaten Spuren für Radfahrer vorgesehen. Diese teilen sich die Straße mit dem motorisierten Verkehr.
Entlang der Straße soll es Parkplätze mit Längsparkbuchten geben, die mit Grünbeeten abgegrenzt sind. Durch die Baumaßnahmen entstehen insgesamt sechs neue Parkplätze (45 statt bisher 39), womit ein Wunsch der Anwohner umgesetzt wird. Diskussionen gab es um die Vorgärten der Häuser 4 und 6. Da sie sich auf städtischem Grund befinden, müssen sie teilweise zurückgebaut werden, wobei die Verwaltung zusichert, auf die vorhandenen Bäume zu achten.
Verbesserungen sind auch für die beidseitige Bushaltestelle Römerstraße der Rurtalbus-Linie 204 vorgesehen. Die Haltestellen werden barrierefrei ausgebaut und mit taktilen Elementen für sehbehinderte Menschen versehen. Außerdem soll in diesem Bereich ein neuer Fußgängerüberweg entstehen.

Längere Mittelinsel statt Kreisverkehr an unübersichtlicher Kreuzung
Besonders schwierig ist die Lage derzeit für Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung mit der Roncallistraße und Lütticher Straße, wo die Einmündungen etwas versetzt sind. Außerdem beginnt dort eine Abzweigung der Eberhard-Hoesch-Straße, die als Stichstraße auf eine Wendeanlage führt. Diese Kreuzung soll entschärft werden, indem die Mittelinsel, die die Stichstraße von der restlichen Eberhard-Hoesch-Straße abtrennt, verlängert wird. Ein von den Bürgern gewünschter Kreisverkehr statt der bisherigen Kreuzung ist wegen der baulichen Gegebenheiten nicht möglich. Hier gilt weiterhin die Rechts-vor-links-Regel. Auf der Wendeanlage sollen die Parkplätze ausgebaut werden und eine fußläufige Verbindung zu den Bushaltestellen entstehen.
Die Umgestaltung soll rund um den Jahreswechsel 2026/27 beginnen und insgesamt rund sieben Monate dauern. Für die Maßnahmen werden Kosten von 1,4 Millionen Euro angesetzt.






Kreuzung Eberhard-Hoesch-Straße