Düren. Der „Standortmonitor Düren“ der IHK Aachen war das Thema der fünften Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Verwaltung“ am Dienstagmorgen (7.07.2026) im Dürener Rathaus. Erneut waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter Dürener Unternehmen der Einladung gefolgt.
„Ein starker Wirtschaftsstandort lebt von einem direkten Dialog und einem offenen Austausch. Gemeinsam mit den Unternehmen wollen wir die richtigen Weichen für die Zukunft stellen und Düren als Wirtschaftsstandort konsequent weiterentwickeln“, sagte Bürgermeister Frank Peter Ullrich zu Beginn der Veranstaltung. „Der IHK-Standortmonitor liefert uns ein wertvolles Stimmungsbild der Dürener Wirtschaft. Er liefert uns wertvolle Hinweise darauf, wo wir bereits gut aufgestellt sind und wo wir noch besser werden können.“
In dem Standortmonitor Düren der IHK Aachen hatten mehr als 100 Betriebe aus Industrie, Handel, Dienstleistungsgewerbe und Bau zentrale Standortfaktoren bewertet und Erwartungen an Politik und Verwaltung formuliert. Insgesamt erhielt der Wirtschaftsstandort Düren von den Unternehmen die Schulnote 3,1.
Der Standortmonitor zeige, dass Düren über robuste Standortqualitäten verfüge, erklärte der Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, Michael F. Bayer, bei der Vorstellung der Ergebnisse. Düren habe Substanz, jetzt komme es darauf an, gemeinsam an den richtigen Stellschrauben zu drehen: „Und genau dabei ist ein Format wie „Wirtschaft trifft Verwaltung“ enorm wertvoll. Denn wichtig sind nicht nur die Zahlen, sondern der Austausch. Wenn die eine Seite die Wünsche der anderen nicht kennt, kann sie sie nicht umsetzen. Und umgekehrt können Wünsche nicht richtig adressiert werden, wenn die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner nicht klar sind“, so Bayer.
Im Anschluss an seinen Vortrag ging der Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen gemeinsam mit Bürgermeister Frank Peter Ullrich und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN, Winfried Kranz-Pitre, in einer kurzen Talkrunde auf Fragen und Anregungen aus der Unternehmerschaft ein. Hauptthemen waren hier der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Düren sowie die Verfügbarkeit von freien Gewerbeflächen. „Der IHK-Standortmonitor ist für uns auch ein Arbeitsauftrag: Wir wollen die Stärken Dürens sichern und zugleich dort besser werden, wo Unternehmen mehr Tempo erwarten“, bekräftigte der Bürgermeister. Und Michael F. Bayer betonte: „Düren ist besser als viele denken. Die Stadt ist auf einem guten Weg. Düren darf gerne mehr Werbung für sich machen und noch deutlicher zeigen: Wir sind bereit!“
Die Stadt Düren hatte das Format „Wirtschaft trifft Verwaltung“ im Jahr 2024 zusammen mit ihrem Tochterunternehmen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN, ins Leben gerufen. Es bietet Unternehmen und Verwaltung die Möglichkeit, direkt und konkret verschiedenste Themen und Inhalte zu besprechen. Die nächste Veranstaltung ist für den 8. Dezember 2026 geplant. Informationen zur Anmeldung und zum genauen Zeitplan werden frühzeitig bekanntgegeben.








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