Stadt und Kreis unterzeichneten Zusammenarbeitsvereinbarungen mit der Bezirksregierung Köln

(v.l.) Dezernentin Christine Käuffer, Landrat Wolfgang Spelthahn, Julia Reuter vom Dezernat 20 der Bezirksregierung Köln und Bürgermeister Paul Larue beim Unterzeichnen der Vereinbarungen.


Düren. Bürgermeister Paul Larue und Landrat Wolfgang Spelthahn unterzeichneten jetzt Zusammenarbeitsvereinbarungen für eine behördenübergreifende Kooperation von Stadt und Kreis Düren mit der Bezirksregierung Köln, wenn Notfälle und Gefährdungslagen in den Landesunterkünften für Flüchtlinge eintreten sollten. Für die Stadt Düren betrifft das die Landeseinrichtung in Gürzenich.

Nach Vorgabe des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen wurde auf der Grundlage des Erlasses des Landesgewaltschutzkonzeptes NRW die Zusammenarbeitsvereinbarung für den Krisenfall beschlossen. Julia Reuter vom Dezernat 20 der Bezirksregierung Köln, die zur Vertragsunterzeichnung in die Rurstadt gekommen war, erläuterte, was mit so einer Krisensituation gemeint ist: Großflächenbrand, Krankheitsepidemien usw. In der Vereinbarung ist festgeschrieben, wie in solchen Fällen gemeinsam vorgegangen wird. Christine Käuffer, Dezernentin für Recht, Sicherheit und Bürgerservice der Stadt Düren, hat im Vorfeld der Vereinbarung Ansprechpartner und deren Kontaktdaten aus der Stadtverwaltung, wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Jugendamt, Sozialamt und aus dem Bereich Ordnung benannt, so dass im Krisenfall eine schnelle Absprache und gute Kooperation zwischen Stadt und Bezirksregierung gewährleistet ist. Damit war der Weg für die Unterzeichnung der Vereinbarungen geebnet.

In allen Landesunterkünften übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernates 20 der Bezirksregierung Köln Verwaltungs- und Überwachungsaufgaben und fungieren für verschiedene lokale Multiplikatoren als Ansprechpartner vor Ort.