Lebenshilfe: Vom Ei zum Küken

Lebenshilfe: Vom Ei zum Küken


In der Kita – Eschfeldmäuse wurden, wie auch schon im letzten Jahr, Eier ausgebrütet.

Mitte März bekam die Kita 42 Eier vom Bosselbacher Hof in Vossenack. Dort leben die Hennen und Hähne gemeinsam mit Pferden, Schweinen, Schafen, Kuh und Ziege auf dem Bauernhof und können sich dort auf dem Gelände frei bewegen.

Der Besitzer des Hofes hat uns zu den 42 Eiern auch den Brutkasten geliehen. Darin wurden die Eier 21 Tage ausgebrütet. Anhand einer Zeitleiste konnten die Kinder nachvollziehen wie sich dass Küken im Ei entwickelt.

  

Am 20. Tag war es dann soweit, die ersten Küken klopften mit ihrem Eizahn die Schale auf. Nach drei Tagen waren dann 13 bunte Küken geschlüpft. Was für ein spannendes Erlebnis, unsere Gefühle wechselten von Spannung, Freude und auch Trauer, denn nicht jedes Küken schaffte es aus dem Ei zu schlüpfen. Um so schöner war es zu beobachten wie unterschiedlich unsere 13 Küken waren, von klein bis groß, von fast weiß bis schwarz gefärbt. Innerhalb eines Tages liefen die Küken munter, in dem von uns gebauten Gehege, umher und begannen selbstständig mit der Futtersuche. Wie ein Magnet zogen uns die Küken an. Die Kinder saßen oft  lange vor dem Kükengehege und beobachteten, streichelten und fütterten die Küken.

Kurz vor Ostern mussten sich die Eschfeldmäuse von ihren Küken verabschieden, da sie nun ihre Reise zurück zum Bauernhof antraten .

Dort wachsen sie zwischen ihren Artgenossen auf und werden bestimmt bald Eier legen.

Foto + Text: Kita-Eschfeldmäuse/Lebenshilfe