„Die Verbundenheit bleibt!“

Bürgermeister Paul Larue (rechts), Karl-Heinz Salentin und Partnerschaftsbeauftragte Sabine Briscot-Junkersdorf (2.v.l.) verabschiedeten sich von Marianne Heidl (2.v.r.) vom Tourismusbüro Altmünster und begrüßten ihre Nachfolgerin Verena Metzenrath (Mitte). Foto: Stadt Düren


Düren. 19 Jahre lang war Marianne Heidl die gute Seele des Tourismusbüros von Altmünster und einer der ganz verlässlichen Anker in der Partnerschaft zwischen der Marktgemeinde in Oberösterreich am Traunsee und der Stadt Düren an der Rur. Jetzt übergibt sie das Amt an Verena Metzenrath. Bürgermeister Paul Larue und Sabine Briscot-Junkersdorf, Partnerschaftsbeauftragte in Düren für Altmünster, sowie der stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende von Niederau-Krauthausen, Karl-Heinz Salentin, verabschiedeten Marianne Heidl mit einem kleinen Empfang im Rathaus und begrüßten ihre Nachfolgerin.

Die Verbundenheit bleibt bestehen“, versicherte Bürgermeister Paul Larue, und auch Marianne Heidl bekräftigte: „Die Freundschaft wird bleiben“. Für Sabine Briscot-Junkersdorf war Marianne Heidl 20 Jahre lang eine „immer verlässliche Anlaufstelle“. Aus vielen gemeinsamen Erlebnissen und Erinnerungen ist eine Freundschaft erwachsen.

„Ich bin sehr mit Düren verbunden“, erklärte Marianne Heidl und erzählte von ihren schönen Kindheitserinnerungen an die Rurstadt, die sie im Alter von 11 Jahren im Rahmen eines Schüleraustausches erstmals besuchte. Es gefielt ihr so gut, dass sie bei weiteren Schulfahrten nach Düren mitmachte. „Keiner konnte damals ahnen, dass es viele Jahre später beruflich bedingt wieder eine enge Bindung geben würde“, meinte Marianne Heidl. Nachdem sie das Tourismusgeschäft von der Pike auf gelernt hatte mit zahlreichen Auslandsaufenthalten nach der Matura, mit einer Ausbildung zur Außenhandelskauffrau, Tätigkeit auf einem Kreuzfahrtschiff, einer Ausbildung zur Fremdenführerin sowie der Reisebüro-Incoming-Prüfung und einem Tourismusmanagement-Studium in Linz, trat sie im Juni 2000 ihre Stelle im Tourismusbüro von Altmünster an. In dieser Funktion kam sie 2002 erstmals wieder nach Düren, um auf der Partnerschaftsmeile Altmünster mit zu vertreten. Seither hat es viele Stadtfeste gegeben und viele Gegenbesuche von Dürenerinnen und Dürenern in der Gemeinde am Traunsee. „Die Partnerschaft mit Düren war eines der schönsten Felder meiner Arbeit“,  zieht Marianne Heidl Bilanz. Ein letztes gemeinsam geplantes Projekt von Sabine Briscot-Junkersdorf  und Marianne Heidl ist eine für den kommenden Januar vorgesehene  Reise für Frauen nach Altmünster. Verena Metzenrath tritt als Nachfolgerin nahtlos in die Planungsphase mit ein. Sie arbeitet schon seit über drei Jahren mit Marianne Heidl zusammen im Tourismusbüro, das mit einer stolzen Bilanz von  160 000 Übernachtungen im Jahr 2018 aufwarten kann. „Ein mega-erfolgreiches Jahr!“, sagt Marianne Heidl, der die Entscheidung, das Tourismusamt zu verlassen, nicht leicht gefallen ist.

   

Verena Metzenrath, gelernte Buchhändlerin, hat Kunstgeschichte in Graz studiert und weiß um die großen Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte zwischen Düren und der Region um Altmünster. Inzwischen haben Altmünster und die Nachbargemeinden nämlich im Tourismusbereich fusioniert. Es gibt in dieser österreichischen Region ein Papiermachermuseum, in Düren ein neugestaltetes Papiermuseum. Ein neues Projekt in der Region Altmünster wird die dortige Industriekultur in den Blick nehmen. Ein Schulterschluss mit Düren bietet sich da an, finden Marianne Heidl und Verena Metzenrath, ebenso wie die Lage in einem Naturpark für beide Regionen ein Verbindungspunkt ist. Um eines aber beneidet Marianne Heidl die Stadt Düren: Um das schöne neue große Hotel mit vielen Zimmern und Tagungsräumen. „So etwas bringt Dynamik in eine Stadt und in einen Ort“, findet die Fachfrau.