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Ausstellung in der Pflegeschule

AnästhesieAusstellung in der Pflegeschule


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Premiere: Künstlerinnen und Künstler des Rurtal-Gymnasiums zeigen Sehnsuchtsorte

Schülerinnen und Schüler des städtischen Rurtal-Gymnasiums haben mit ihren Kunstwerken einen funktionalen Bau in eine Erlebniswelt verwandelt, in die die man eintauchen kann. Seit Mitte März hängen 18 Kunstwerke aus dem Kunstunterricht der Q1 in den Fluren des Bildungszentrums des Dürener Krankenhauses im Norden der Stadt. „Wir haben hier ein bisschen Farbe benötigt“, bedankte sich Pflegeschul-Leiter Heinz Lönneßen augenzwinkernd für den Einsatz der jungen Künstlerinnen und Künstler. Vom Ergebnis des Projektes zeigte sich nicht nur Heinz Lönneßen beeindruckt. „Eure Bilder sind Gesprächsthema, wir bekommen ganz viele positive Rückmeldungen“, berichtete er zu Beginn der Vernissage.

Im Rahmen der KURS-Partnerschaft des Krankenhauses Düren und der weiterführenden Schule entstand die Idee, eine Ausstellung zu ermöglichen. „Den Wunsch, die Ergebnisse unseres Kunstunterricht in die Ã-ffentlichkeit zu bringen, hegen wir schon lange. Aber die Pandemie stand im Weg“, sprach Schulleiter Dr. Werner Hickel seinem Kollegen Heinz Lönneßen einen Dank für die Einladung aus.
„Das Krankenhaus Düren ist einer der außerschulischen Lernorte, die eine immer größere Bedeutung bekommen“, erklärte Hickel die Bedeutung einer Zusammenarbeit von Unternehmen und Schule bei der Berufsvorbereitung. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums haben beispielsweise schon mit ihren Physikkursen die Radiologie der Klinik besucht, die Pflegeschule richtete einen Sanitätskurs für Schülerinnen und Schüler aus, es gab eine Ernährungsberatung im Rahmen einer Projektwoche. „Wir leben eine gute Nachbarschaft“, ergänzte der Schulleiter. Und auch das Krankenhaus Düren und damit die Pflegeschule profitieren von dieser Kooperation, kann sich die Klinik doch als facettenreicher Arbeitsplatz vorstellen.

„Aus schulischen Arbeiten, die benotet wurden, wurden Kunstwerke, die wertgeschätzt werden. Die Schülerinnen und Schüler wussten anfangs gar nicht, dass es eine Ausstellung geben wird“, berichtete Kunstlehrerin Alina Brück-Jansen. Die Begeisterung bei den jungen Künstlerinnen und Künstle war umso größer, zur Vorbereitung der Ausstellung mit „Landschaftsbildern“ die an den Stil der Romantik angelehnt sind, waren viele oft vor Ort in den Fluren zum „Aufmaß“ anzutreffen. Entstanden sind im Unterricht Sehnsuchts- und Stimmungslandschaften, die zur Kontemplation einladen. Fröhlich, aber auch düster.
„Ich freue mich, dass Sie sich darauf eingelassen haben und die Tür geöffnet haben“, bedankte sich Britta Lohmann von der Fachschaft Kunst für die Einladung der Pflegeschule. Auch wenn die Kreativen „ins kalte Wasser geworfen wurden“, haben sie die (unbekannte) Aufgabe seht gut gemeistert.