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Fußgängertunnel mithilfe eines Graffiti-Projekts neu gestaltet

Symbolbild Haus der Stadt Stolzestraße (Foto: Markus Schnitzler)


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Düren. Aus einem bislang eher tristen Durchgang ist ein echter Blickfang geworden: Im Rahmen eines gemeinsamen Graffiti-Projekts haben das Jugendamt der Stadt Düren, der Stadtjugendring Düren e. V. sowie der Arbeitskreis Jugendschutz den Fußgängertunnel zwischen dem Haus der Stadt und dem StadtCenter Düren neu gestaltet.

Gemeinsam mit regionale Graffiti-Künstlerinnen und -Künstlern sowie zahlreichen Jugendlichen entstand ein großflächiges Kunstwerk, das Geschichte und Zukunft Dürens miteinander verbindet.

An der Aktion beteiligten sich unter anderem die Mobile Jugendarbeit Düren Süd-Ost und Mitte-Nord, Streetwork Düren, die städtische Jugendsozialarbeit, das Jugendzentrum JuZeBo, das AWO-Jugendheim sowie das MultiKulti. Unterstützt wurde das Projekt durch Mittel der Städtebauförderung und des Masterplans Innenstadt.

Ziel war es, den Tunnel nicht nur optisch aufzuwerten, sondern ihn bewusst zu einem freundlicheren und einladenderen Ort zu machen. Das entstandene Graffiti greift die Geschichte Dürens auf und verbindet sie mit modernen und futuristischen Gestaltungselementen. Besonders auffällig ist der Schriftzug „History“, der als Papierrolle gestaltet wurde und auf Dürens Tradition als Papierstadt verweist.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war die Beteiligung junger Menschen. Sie entwickelten gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern die Gestaltungsideen und konnten diese aktiv in das spätere Erscheinungsbild einfließen lassen. Während der beiden Projekttage hatten Besucherinnen und Besucher zudem die Möglichkeit, den Künstlern bei der Arbeit zuzusehen, selbst erste Erfahrungen mit der Spraydose zu sammeln und an zahlreichen Mitmachaktionen teilzunehmen. 

Um das Kunstwerk dauerhaft zu erhalten, wurde es abschließend mit einer Schutzversiegelung versehen, sodass unerlaubte Schmierereien künftig entfernt werden können, ohne das eigentliche Graffiti zu beschädigen.

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