Die Parkgebühren in Düren bleiben ein intensiv diskutiertes Thema, auch für die Politik. Für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag, 8. Oktober steht eine Neuordnung der Gebühren auf dem Plan, die letzte Woche bereits im Verkehrsausschuss diskutiert wurde. Demnach sollen die Gebühren steigen. Die Koalition aus CDU/SPD möchte den Preisanstieg nun aber mit einem Änderungsantrag begrenzen. Außerdem sollen kurze Parkzeiten und die Nutzung am Wochenende kostenlos bleiben.
Neuordnung der Parkgebühren
Ausgelöst wurde die Diskussion durch eine bevorstehende Neuregelung bei der Umsatzsteuer zum Jahreswechsel 2026/27. Dabei steht fest, dass die Gebühren auf jeden Fall steigen werden, um den Haushalt nicht zusätzlich zu belasten. Die Neuordnung soll aber auch dazu genutzt werden, die seit Jahren unveränderten Parkgebühren noch etwas mehr anzupassen. Dafür gibt es drei Modelle, die wir in diesem Artikel beschrieben haben.
Annakirmesplatz und Nippesstraße nicht so teuer
Die Koalition aus CDU und SPD bezieht sich in ihrem Änderungsantrag auf das sogenannte Modell 3 mit den höchsten Steigerungen. Für das Parken auf dem Annakirmesplatz soll der Tagestarif nicht von 1,00 € auf 2,00 € steigen, sondern nur auf 1,50 €. Auch bei den zwischen 18.00 und 24.00 Uhr auf dem Arena-Parkplatz an der Nippesstraße liegt sie mit ihrem Änderungsvorschlag von 2,50 € genau zwischen dem bisherigen und neu geplanten Wert.
Innenstadt mit Brötchentaste und ab Samstagmittag frei
In der Innenstadt (Tarifzone 1) sollen Parkvorgänge bis zu 15 Minuten kostenfrei sein, um kurze Erledigungen zu ermöglichen. Solche Vorschläge wurden schon öfter unter dem Begriff Brötchentaste diskutiert. Außerdem soll das Parken im Stadtzentrum samstags ab 13.00 Uhr ebenfalls kostenlos sein.
Mit ihren Vorschlägen möchte die Koalition die Attraktivität der Innenstadt erhöhen und samstags für mehr Leben in der Stadt sorgen.





Parkscheinautomat in Düren (Foto: