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Phosphorgranaten entzünden sich

Symbolbild Notarzt Düren (Foto: Frank Reiermann)


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Zwei Mal mussten am Montag Polizei und Feuerwehr ausrücken, weil sich Phosphorgranaten entzündeten. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kümmerte sich schließlich um die Entsorgung der Weltkriegsmunition.

Gegen 13:45 Uhr wurde im Rahmen von Bauarbeiten an der Erkelenzer Straße eine Phosphorgranate mit einer Baggerschaufel beschädigt. Hierdurch gelangte Sauerstoff an das Phosphor, welches sich mit einem Knall entzündete. Der Baggerfahrer wurde hierbei leicht verletzt, an dem Gefährt entstand kein Schaden.

Gegen 16:00 Uhr befuhr ein Autofahrer die K 48 zwischen Nideggen-Berg und Heimbach. Im hinteren Bereich eines Feldes nahm er ein extrem helles Feuer wahr, woraufhin er unmittelbar die Feuerwehr verständigte. Circa fünf Hektar Stoppelfeld brannten vollständig ab, mehrere Bäume eines angrenzenden Waldgebietes wurden leicht beschädigt. Ursächlich für den Brand war auch hier eine Phosphorgranate. Im Verlaufe des Einsatzes begaben sich auf Anraten des Notarztes elf Feuerwehrleute sowie zwei Polizeibeamtinnen vorsorglich in ärztliche Behandlung, da nicht auszuschließen war, dass sie den giftigen Rauch der Granate eingeatmet hatten.