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Frontalzusammenstoß auf der B264

Symbolbild Polizei Düren (Foto: Markus Schnitzler)


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Beim Zusammenstoß mehrerer Pkw gestrigen Dienstag (06.01.2025) wurden insgesamt zwei Personen zum Teil schwer verletzt. Das Fahrzeug eines Beteiligten geriet nach der Kollision in Brand. Die Bundesstraße war bis in die frühen Abendstunden hinein im Bereich der Unfallstelle gesperrt.

Gegen 13:20 Uhr befuhr der 29-jährige Unfallverursacher aus Düren mit seinem Pkw die B264 aus Richtung D’Horn kommend in Richtung Eschweiler. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen verlor er beim Durchfahren einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr. Dort stieß er zunächst frontal mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 40-jährigen Mannes aus Inden zusammen. Auch der hinter diesem Fahrzeug fahrende Pkw einer 65-jährigen Frau aus Langerwehe wurde von dem schleudernden Pkw des Unfallverursachers getroffen und beschädigt. Das Fahrzeug des Mannes aus Inden geriet durch den Zusammenstoß in Brand und musste durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht werden. Der Rettungsdienst verbrachte den schwerverletzten Fahrer in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Unfallverursacher verletzte sich nach ersten Einschätzungen leicht. Rettungskräfte verbrachten auch ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Die Fahrerin des dritten Pkw blieb unverletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 38.000,- Euro geschätzt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass am Fahrzeug des Unfallverursachers trotz winterlicher Temperaturen Sommerreifen montiert waren. Ob dies unfallursächlich war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrskommissariats. Weiterhin ergaben sich Hinweise, dass der Unfallverursacher aktuell nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Da sich Hinweise auf Drogenkonsum ergaben, ordneten die Beamten zudem die Entnahme einer Blutprobe bei ihm an.

Beamte eines Unfallaufnahmeteams des PP Aachen unterstützten die Kräfte der Dürener Polizei bei der Unfallaufnahme. Bis zum Abschluss sämtlicher Maßnahmen vor Ort vergingen mehrere Stunden, so dass die B264 erst in den frühen Abendstunden wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.