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Betrug durch Missbrauch eines Messenger-Accounts

Symbolbild Polizei Düren (Foto: Markus Schnitzler)


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Bereits am 28.11.2025 erhielt ein 53-jähriger Mann aus Düren die Nachricht einer ihm bekannten Person. Der vermeintliche Bekannte gab über einen Messenger an, dass er technische Probleme mit seinem Handy habe und dringend die Telefonnummer des 53-Jährigen sowie einen Verifizierungscode benötige. Die Telefonnummer sandte der Dürener dem Kontakt zu und erhielt kurze Zeit später einen Verifizierungscode auf sein Handy, den er daraufhin ebenfalls über den Messenger übersandte.

Danach bekam der 53-Jährige eine SMS-Benachrichtigung über die Abbuchung eines Zahlungsdienstes zugunsten eines Online-Anbieters. Da der Mann davon ausging, dass der Bekannte den Betrag begleichen würde, schöpfte er zunächst keinen Verdacht. Erst später stellte sich heraus, dass der Account des vermeintlichen Bekannten von Betrügern gehackt und unbefugt genutzt wurde.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass bislang unbekannte Täter den übermittelten Verifizierungscode nutzten, um kostenpflichtige Dienste über die Mobilfunknummer des 53-Jährigen zu bestellen. Dabei wurde der Zahlungsbetrag nach der Verifizierung über den Mobilfunkvertrag des Düreners beglichen.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Verifizierungscodes, TANs oder ähnliche Sicherheitsdaten an Dritte weiterzugeben – auch dann nicht, wenn die Anfrage scheinbar von bekannten Kontakten stammt. Im Zweifel sollte stets eine telefonische Rückfrage erfolgen.