Die schwächsten Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr zu schützen und ihnen das notwendige Handwerkszeug für eine sichere Verkehrsteilnahme zu vermitteln, hat sich die für die Zentrale Unterbringungseinrichtung Gürzenich zuständige Bezirksdienstbeamtin, Polizeioberkommissarin Addou, zum Ziel gesetzt. Gemeinsam mit der örtlichen Unfallprävention hat sie dort das Projekt „Fahrradtraining Basic“ ins Leben gerufen – mit Erfolg!
Die Idee des Projektes begann bei Polizeioberkommissarin Addou mit Übernahme der verantwortlichen Betreuung der ZUE in Gürzenich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Bezirksdienstbeamtin im Bereich Gürzenich. Bei ihren Besuchen in der ZUE fiel ihr schnell auf, dass gerade den Kleinsten wichtige Grundlagen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr fehlten und eine Sensibilisierung für die Gefahren des Straßenverkehrs angezeigt war. Unter Einbindung von Polizeihauptkommissarin Nöthen-Becker, die für die örtliche Unfallpräventionsdienststelle seit langem Fahrradtrainings an Schulen durchführt, wurden den Kindern im Grundschulalter zunächst absolute Basics, wie zum Beispiel die Selbstverständlichkeit des Tragens eines passenden Fahrradhelms und wie man diesen richtig einstellt, vermittelt. Darüber hinaus erklärten die beiden Polizistinnen in praktischen Trainings grundlegende Verkehrsregeln, wie das sichere Abbiegen mit Handzeichen, Schulterblick und Einordnen und trainierten diese mit dem Fahrrad. Die Kinder übten zudem das Umfahren von Hindernissen oder das richtige Verhalten im Kreisverkehr.
Wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung leisteten auch die Lehrkräfte der Einrichtung, die die Kinder bereits im Vorfeld mit den wichtigsten Verkehrszeichen vertraut gemacht hatten. Um während der praktischen Trainings sprachliche Barrieren der teilnehmenden Kinder überwinden zu können, halfen sowohl diese als auch Dolmetscher der zuständigen Betreuungsfirma nach Kräften. Auch logistisch wurde hier tatkräftig unterstützt, so dass eine ausreichende Anzahl geeigneter Helme und auch verkehrssicherer (Kinder-)Fahrräder zur Verfügung gestellt werden konnte.
In einem nächsten Schritt wurden dann auch die Eltern der kleinen Nachwuchsradler in die Trainings einbezogen. Das Angebot wurde dankend angenommen, so dass bei einem weiteren Training Kinder und Eltern teilweise gemeinsam radelten und die Herausforderungen des Straßenverkehrs im geschützten Bereich der Unterbringungseinrichtung gemeinsam bewältigten.
An der Resonanz aller Teilnehmenden, insbesondere aber der Kinder, die mit Herzblut bei der Sache waren und das Erlernte nachhaltig anwendeten, wird der Erfolg der Initiative sichtbar.
Dem Ziel, die Schwächsten für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu stärken, ist Polizeioberkommissarin Addou mit ihrem „Fahrradtraining Basic“ bestimmt einen Schritt näher gekommen. Aber nicht nur das; ganz nebenbei zeigt das Projekt, wie gelebte Integration, Wertevermittlung, Respekt und gegenseitige Wertschätzung im Alltag funktionieren können.





Fahrradtraining Basic 1 Quelle: (ots/Polizei Düren)
