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SWD powervolleys Düren: Drückende Dürener Dominanz

Dominant: Dürens Tobias Brand spielte stark gegen Dejan Vincic und den VfB Friedrichshafen. Foto: VfB/Kram


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Dominant: Dürens Tobias Brand spielte stark gegen Dejan Vincic und den VfB Friedrichshafen. Foto: VfB/Kram

In der Volleyball Bundesliga machen die SWD powervolleys Düren einen großen Schritt in Richtung Platz zwei. Wie schon am Sonntag zuvor gewannen die Volleyballer von der Rur deutlich mit 3:0 gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen. 25:21, 25:17, 25:22 lauteten die Satzverhältnisse des Dürener Auswärtssiegs. Die Mannschaft von Trainer Rafał Murczkiewicz steht auf Platz zwei und hat gute Chancen, diese bestmögliche Ausgangsposition für den Start in die Playoffs bis zum Ende der Zwischenrunde zu verteidigen.

Zweimal glatt 3:0 gegen den VfB

„Wir haben den VfB jetzt zweimal in Folge 3:0 geschlagen. Das ist eine große Sache für uns, weil wir auch zweimal großartig gespielt haben“, sagte Murczkiewicz. „Jetzt gilt es, weiterzumachen. Der nächste Stopp ist Berlin, dann geht es zweimal gegen Frankfurt.“
Lediglich in Satz drei geriet die Mannschaft gegen den VfB kurzzeitig ins Wanken. „Das hat nichts daran geändert, dass wir das gesamte Spiel dominiert haben. Tobias (Brand) hat großartig gespielt und Tomas (Kocian-Falkenbach) war ein echter Anführer“, verteilte der Trainer Lob.
Ein kleiner Rückstand bei 9:11 – ansonsten hat die Mannschaft von Rafał Murczkiewicz Satz eins dominiert. Vor allem Tomas Kocian-Falkenbach, Tobias Brand und der eingewechselte Erik Röhrs machen viel Druck mit dem Aufschlag. Das 14:12 geht komplett auf Brands Konto, der aufschlägt und dann aus dem Hinterfeld vollstreckt. Zum 18:15 legt Marcin Ernastowicz ein Ass vor, 21:17 heißt es nach einem weiteren Brand-Gegenangriff. Danach blocken Kocian und David Pettersson zum 22:17 und sorgen für die Vorentscheidung.

Dürener Dominanz

Mit dem Brand-Gedächtnisspielzug geht Düren 3:1 in Führung. Aufschlag, Gegenangriff aus dem Hinterfeld, Punkt. Diesmal in der Ausführung: Marcin Ernastowicz, der danach im Gegenangriff aus dem Hinterfeld noch zum 5:2 nachlegt. Düren ist nicht nur jetzt in der Abwehr präsenter – nicht zuletzt, weil das Team druckvoller aufschlägt. Das zahlt sich aus: Der VfB bleibt bei zehn Punkten hängen, Düren sprintet mit Blockpunkten, Gegenangriffen und Friedrichshafener Fehlern auf 18:10 davon und dominiert die Partie jetzt komplett. Beim Blockpunkt von Kapitän Michael Andrei zum 22:13 ist der Satz längst durch.

In Satz drei scheinen die SWD powervolleys schon auf dem Weg zum sicheren Durchmarsch und bejubelen das 10:6, um dann eines besseren belehrt zu werden. Aufgrund eines Fehler nimmt das Schiedsgericht den Punkt zurück, Düren ärgert sich, endet zwei mal im Häfler Block – plötzlich steht es 11:11. Der VfB lebt auf, blockt sich zur 14:12-Fürhung darf kurz darauf hoffen, dem Spiel eine andere Richtung zu geben. Da hat nicht nur Ernastowicz etwas dagegen, der mit einem Gegenangriff zum 14:14 ausgleichen kann. Die SWD powervolleys führen kurz, müssen zum 20:20 ein Ass der Häfler zum Ausgleich hinnehmen. Die endgültige Entscheidung fällt, als der VfB zwei Angriffsfehler produziert und Düren auf 24:21 weg ist.