Die Dürener Jazztage gehörten viele Jahre lang zu den musikalischen Highlights in der Stadt. Drei Jahre nach der bisher letzten Ausgabe werden sie in der kommenden Woche wiederbelebt. Am 2. und 3. Juli treten unter dem neuen Namen City Jazz wieder hochklassige Musiker aus diesem und ähnlichen Genres auf dem Dürener Marktplatz auf. Das Programm umfasst sowohl international bekannte Künstler als auch Nachwuchstalente aus der Region. Dabei ist der Eintritt an beiden Abenden kostenlos.
Musiker aus Köln und New York
Das Programm beginnt am Donnerstag, 2. Juli um 19.00 Uhr. Eröffnet wird es von einem jungen Mann aus Köln. Der Singer-Songwriter Vinc. bietet deutschsprachige Popmusik mit etwas Hip-Hop. Er war viele Jahre lang in Bands aktiv, bevor er eine Karriere als Solo-Künstler begann. Er ist mit seiner Gitarre bei vielen Veranstaltungen rund um Köln und Bonn unterwegs.
Trevor Jackson kommt direkt aus der Bronx. Vom New Yorker Stadtteil aus zog der Amerikaner mit seinem Soul und Rock durch die USA und Europa. Er möchte nach eigener Aussage eine Rock-Version von Marvin Gaye sein. Seinen Durchbruch schaffte er als Darsteller im Musical „Miss Saigon“. Er war auch in den Musicals „Rocky“ und „Tina“ zu sehen und lieferte den Soundtrack zum Film „Die Welle“. Sein neuestes Werk heißt „One More Time“.
Bigband und Ketzers internationales Ensemble
Die Telekom ist nicht nur ein Konzern für Telekommunikation, sondern hat sogar seine eigene Bigband. Sie wurde 1995 von musikalischen Mitarbeitern gegründet. Mittlerweile umfasst sie Musiker aus ganz Deutschland, die mit Gesang, fünf Saxofonen, je vier Posaunen und Trompeten sowie eine Rhythmusgruppe auftreten. 2025 feierte die Formation ihr 30-jähriges Bestehen und am Freitag, 3. Juli um 19.00 Uhr eröffnet sie den zweiten Abend des City Jazz.
Willy Ketzer ist Stammgast, wenn es in Düren um Jazz geht. Er ist ebenfalls schon seit drei Jahrzehnten unterwegs und arbeitet mit vielen Größen aus dem Genre zusammen, mit denen er tausende Titel eingespielt hat. Bekannt ist er auch als Schlagzeuger bei der Melodie der Krimiserie „Tatort“.
Diesmal bringt er eine ganze Gruppe internationaler Musiker mit. Dazu gehört Deborah Woodson. Die mittlerweile in Köln lebende Musikerin, die Gospel und Soul ebenso singt wie Jazz und Blues, stammt aus Georgia und wurde am Broadway in New York berühmt. Sie ist Schülerin von Mahalia Jackson. Terrance Ngassa gilt als einer der besten Sänger und Trompeter Afrikas. Der Kameruner stammt aus einer musikalischen Familie und wurde u.a. mit Parodien von Louis Armstrong bekannt. Pape Seck spielt auf der Conga. Er begann seine Karriere im Musiker-Viertel Pikine nahe der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Aus Odessa in der Ukraine kommt Vladimir Burkhardt. Als Pianist und Keyboarder ist er ebenfalls international unterwegs. Komplettiert wird das Ensemble durch den Bassisten Jens Foltynowicz. Der gebürtige Dortmunder begleitete u.a. schon Katie Melua.
Weitere Informationen zum City Jazz inklusive eines Rückblicks auf die früheren Dürener Jazztage gibt es auf der Website city-jazz-dueren.de.







Pape Seck, Deborath Woodson und Willy Ketzer (Foto: